31 neue Grundstücke stehen am Stadtberg in Westerweyhe zur Bebauung bereit

Uelzen auf Wachstumskurs

Am Stadtberg in Westerweyhe können nun Bauwillige loslegen. Für das neue Wohngebiet sind Anschlüsse und die Baustraße fertiggestellt worden, wie bei einer Abnahme mit Ortsbürgermeister Karl-Heinz Günther (v.l.), Stadtmitarbeiter Timo Bartelt und Martin Ekat vom zuständigen Bauunternehmen deutlich wurde.
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Am Stadtberg in Westerweyhe können nun Bauwillige loslegen. Für das neue Wohngebiet sind Anschlüsse und die Baustraße fertiggestellt worden, wie bei einer Abnahme mit Ortsbürgermeister Karl-Heinz Günther (v.l.), Stadtmitarbeiter Timo Bartelt und Martin Ekat vom zuständigen Bauunternehmen deutlich wurde.

Uelzen – 31 Grundstücke stehen am Stadtberg in Westerweyhe nun für eine Bebauung bereit. Der Ortsteil wird wachsen. Aber auch in der Kernstadt könnten noch neue Baugebiete entstehen. Die Verwaltung führt Gespräche mit Flächeneigentümern.

Die Abwasserkanäle und Stromkabel liegen in der Erde. Zu ausgewiesenen Grundstücken führt eine asphaltierte Straße. Am Stadtberg in Westerweyhe sind nun die Voraussetzungen für eine weitere Bebauung geschaffen worden. „Es kann jetzt losgehen“, freut sich Ortsbürgermeister Karl-Heinz Günther.

Günther hat schon einmal gerechnet. 31 geschaffene Baugrundstücken bedeuten womöglich gut 100 neue Bewohner. Wachsen in den nächsten Jahren soll aber nicht nur Westerweyhe. Die Verwaltung im Rathaus sucht nach weiteren Plätzen für neue Wohngebiete in und um Uelzen herum. Priorität habe das Kernstadtgebiet, „weil wir kurze Wege für die Menschen wollen“, so Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull. Die Ortsteile habe man aber genauso im Blick.

Was die Kernstadt betrifft, so könnten sich in den nächsten Jahren hier Optionen ergeben. Von Gesprächen mit Flächeneigentümern hatte Scheele-Krogull jüngst im Bauausschuss berichtet und bestätigt sie noch einmal auf Nachfrage.

Vor 52 Jahren wurde damit begonnen, den Königsberg in Uelzen zu bebauen. Vor wenigen Jahren entstanden auf ihm am Dachsgang noch wenige neue Häuser. Nun könnte er weiter wachsen, wenn Verhandlungen mit Flächeneigentümern erfolgreich verlaufen. Wie Scheele-Krogull erläutert, gehe es um ein Areal in der Verlängerung des Krietenbergs in Richtung Hambrock.

Auch im Blick hat die Verwaltung eine Fläche unweit des Eschenkamps – im Uelzener Rathaus wird das entsprechende Gebiet als „Helde/Kroge“ geführt.

Was die Größe der beiden möglichen Wohngebiete oder auch Preise betrifft, so hält sich Scheele-Krogull bedeckt. Er erinnert an die laufenden Gespräche mit den Eigentümern. Sie sollen nicht gefährdet werden.

Für die Erweiterung des Stadtbergs liegen solche Verhandlungen längst hinter der Verwaltung. Zu diesem Baugebiet werden nun Verkaufsgespräche mit Bauwilligen geführt. Etwa ein Drittel der 31 Grundstücke sei bereits verkauft. „Wir steuern jetzt auf Richtung Hälfte zu“, sagt Scheele-Krogull.

Für eines der Grundstücke ist etwas Besonderes vorgesehen. Hier soll der Zuschlag nicht nach einem gebotenen Höchstpreis erteilt werden. Vielmehr muss das Konzept überzeugen. Das Haus soll Signalwirkung für den Klimaschutz haben und auch architektonisch hervorstechen, berichtet Ortsbürgermeister Karl-Heinz Günther: „Eine Jury wird die Entscheidung treffen.“

VON NORMAN REUTER

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