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Umgebaute Scheune brennt in Veerßen – zwei Personen verletzt

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Von: Norman Reuter, Michael Koch

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Feuerwehreinsatz am Dienstaag, 22. März, in Veerßen.
Feuerwehrkräfte vor Ort machen sich ein Bild von der Lage © Reuter

Am Dienstag, 22. März, sind Uelzens Einsatzkräfte gegen 11 Uhr vor Ort in Veerßen. Ein Gebäude steht in Vollbrand.

Uelzen-Veerßen – Eine ehemalige Scheune, die zu einem Wohngebäude umgebaut worden war, ist gestern an der Bauernstraße in Veerßen bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Ein direkt angrenzendes und mit der ehemaligen Scheune baulich verbundenes Wohnhaus konnte vor den Flammen gerettet werden. Zwei Personen galten zunächst als verletzt: Eine erlitt nach Polizeiangaben einen Schock, eine andere zog sich bei Löschversuchen Schnittverletzungen zu.

Als die ersten Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle gegen 10.40 Uhr erreichten, stand die ehemalige Scheune bereits in Vollbrand, Flammen schlugen meterhoch aus dem Dach empor. Den zahlreichen Feuwehrmännern und -frauen war es nicht mehr möglich, den Brand von innen zu bekämpfen. Wenig später stürzten große Teile des Daches ein.

Die Löscharbeiten zogen sich bis in den Nachmittag hinein. Zum Einsatz kam dabei auch schweres Gerät, um Teile des Dachstuhls abbrechen und dann löschen zu können.

Sicherheitshalber evakuiert wurden in der Nähe eine Tagesförderstätte sowie eine Wohnung der Stadorfer Hilfen gGmbH. Wie Geschäftsführer Stephan Liedtke gegenüber der AZ sagte, habe es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme gehandelt. Gebäude und Personen hätten sich durch den Brand nicht in akuter Gefahr befunden.

Noch während der Löscharbeiten nahm gestern ein Brandursachen-Ermittler die Arbeit auf. Wieso das Feuer konkret ausbrach, ist noch unklar. Die Polizei erklärte gestern in einer Pressemitteilung zum Brandgeschehen: „Aktuell können weder eine technische Ursache noch eine Form von möglicherweise fahrlässiger Brandstiftung abschließend ausgeschlossen werden.“

Der Schaden am Gebäude ist enorm. Er wird auf etwa 200 000 Euro geschätzt. Wegen der Löscharbeiten kam es gestern in der Ortslage von Veerßen sowohl in der Bauernstraße als auch in der Kirchstraße und am Krempelweg zu Verkehrseinschränkungen. 

[Erstmeldung]: Uelzen-Veerßen. An der Bauernstraße in Veerßen kommt es gegen 11 Uhr zu einem Großeinsatz von Feuerwehren und Rettungsdiensten. Zunächst wurde angenommen, dass es sich um ein Scheunengebäude handelt, vor Ort ist die Lage aber zunächst unübersichtlich. An das in Vollbrand stehende Gebäude grenzen weitere Häuser an. Es ist sehr beengt. Man sieht am Einsatzort die Rettungskräfte auch Menschen versorgen. Zurzeit sind weder Brandursache noch das konkrete Ausmaß bekannt.

Als die ersten Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle gegen 10.40 Uhr erreichten, stand die ehemalige Scheune bereits in Vollbrand, Flammen schlugen meterhoch aus dem Dach empor. Den zahlreichen Feuwehrmännern und -frauen war es nicht mehr möglich, den Brand von innen zu bekämpfen. Wenig später stürzten große Teile des Daches ein.

[UPDATE von 11.20 Uhr]: Ein Feuerwehrsprecher bestätigte jetzt gegenüber der AZ, dass es zwei verletzte Personen gibt, die auch von den Rettungskräften vor Ort versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht wurden. Das Gebäude in Vollbrand ist nicht mehr zu retten. Jetzt konzentrieren sich die Maßnahmen der Feuerwehr darauf, benachbarte Gebäude, vor allem ein direkt verbundenes Haus, vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Dafür gehen Einsatzkräfte auch in besagtes Wohnhaus, um von dort aus sicherzustellen, dass es nicht zu einem Übergreifen der Flammen kommt.

[UPDATE von 11.09 Uhr]: Laut Polizei wurden bei dem Feuer keine Menschen verletzt.

[UPDATE von 11.06 Uhr]: Das Gebäude, das bei Eintreffen der Einsatzkräfte in Vollbrand stand, ist inzwischen so weit abgebrannt, dass das gesamte Dachgeschoss nicht mehr zu sehen ist. Jetzt versucht die Feuerwehr ein benachbartes Gebäude, nach Augenschein ein Wohnhaus, soweit zu sichern, dass es nicht auch in Brand gerät.

Feuerwehreinsatz am Dienstaag, 22. März, in Veerßen.
Der Dachstuhl ist vollkommen ausgebrannt. © Reuter
Feuerwehreinsatz am Dienstaag, 22. März, in Veerßen.
Ein Feuerwehrmann betrachtet das Brandgeschehen. © Reuter
Feuerwehreinsatz am Dienstaag, 22. März, in Veerßen.
Dichter Rauch stieg aus dem brennenden Gebäude auf. © Reuter
Feuerwehreinsatz am Dienstaag, 22. März, in Veerßen.
Schon von weitem war der Brandort auszumachen. © Reuter

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