Festival-Arena nimmt Gestalt an / Neue Sängerin am zweiten Tag

Uelzen: Tribünenbau für das Open R in vollem Gange

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Sitzplätze für 4100 Besucher: Seit Dienstag errichten Tribünenbauer die Stahlkonstruktion an der Albrecht-Thaer-Straße für das Open R-Festival in Uelzen.

Uelzen – Seit Dienstag wird fleißig gebaut auf dem Festivalgelände an der Albrecht-Thaer-Straße. Tribünenbauer einer Spezialfirma errichten die Sitzplatztribüne für das Open R vom 21. bis 23. Juni in Uelzen.

„Geplant ist, dass die Tribüne bis diesen Freitag steht“, sagt Open R-Veranstalter Ulrich Gustävel. 4100 Besuchern stehen dann Sitzplätze zur Verfügung, wobei für den zweiten Veranstaltungstag bereits alle Sitzplätze ausverkauft sind. 2018 bot die Sitztribüne Platz für 3000 Besucher.

Am Montag beginnen dann die ersten Vorarbeiten (Trailerbühne) für das Prunkstück des Festivals – die gigantische Bühne. Von Dienstag bis Donnerstag wird der 42 Meter breite und 19 Meter hohe Koloss errichtet. 30 Helfer tummeln sich dann an den drei Tagen auf dem Festivalgelände. Gustävel: „Wir haben uns diesmal für einen Bühnentyp entschieden, der eine Nummer größer ist als im vergangenen Jahr.“ Konkret bedeutet dies, dass die Bühne zweimal zwei Meter größer ausfällt.

Um den aufwendigen Aufbau kümmert sich wie im Vorjahr die Firma T-Stage aus Buchholz in der Nordheide, die regelmäßig Bühnen bei Großkonzerten errichtet. „Die neue Bühne verfügt über mehr Lastenträger als im Vorjahr und über unglaublich viel Technik. Zudem wurde die Dachkonstruktion verstärkt“, so der Veranstalter. Ab Montag wird ein Verladesteg am Gelände der Albrecht-Thaer-Straße aufgebaut, sodass bis zu sechs Lkw (40-Tonner) gleichzeitig be- und entladen werden können. Die Stars selbst bringen dann natürlich auch ihr eigenes Bühnenbild mit.

Eine Änderung gibt es beim Musikprogramm am Sonnabend. Statt Adesse tritt nun die Popsängerin Marie Bothmer auf. Ihr Song „Es braucht Zeit“ schaffte es, im Film „Unsere Zeit ist jetzt vorbei“ von Til Schweiger aufzutauchen. Seit zwei Jahren verfügt die Münchnerin zudem über einen eigenen YouTube-Kanal.

Allein „Es braucht Zeit“ wurde dort knapp zwei Millionen Mal aufgerufen. Bothmer absolviert das Vorprogramm am Sonnabend in Uelzen. Nach ihr folgen Mark Forster, Max Giesinger, Wincent Weiss und Lea.

Am Freitag treten UB40 feat. Ali&Astro, Kim Wilde, Paul Young, Nik Kershaw und Fischer-Z und die Clint Ivie Band auf. Der Sonntag widmet sich schließlich der Kelly Family.

VON TIMO HÖLSCHER

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