1. az-online.de
  2. Uelzen
  3. Stadt Uelzen

Tödlicher Unfall am Ortsausgang Uelzen - Zwei VW kollidieren auf der B4 frontal

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Lars Becker

Kommentare

Am Ortsausgang Uelzen hat sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem eine Person ums Leben kam.
Am Ortsausgang Uelzen hat sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem eine Person ums Leben kam. © Lars Becker

Am Ortsausgang Uelzen hat sich am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Mann (51) aus dem Landkreis Lüneburg ums Leben kam. Die B4 musste für die Unfallaufnahme auch mit einer Drohne und Bergung der Fahrzeuge stundenlang gesperrt bleiben.

Uelzen - Tödlicher Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag kurz nach 16 Uhr auf der B4 in Uelzen: Etwa 300 Meter nördlich der Brücke Kirchweyhe/Emmendorfer Straße geriet ein VW Polo in Fahrtrichtung Uelzen/Blaue Lagune vom ganz rechten der insgesamt drei Fahrstreifen (2+1-Bereich) aus ungeklärter Ursache nach ganz links und kollidierte dort offenbar ungebremst frontal mit einem im Landkreis Uelzen zugelassenen VW Sharan.

Vor Ort bot sich den ersten Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ein Bild des Grauens: Trümmer waren durch die Wucht des Aufpralls weit verstreut. Für den 51-jährigen Fahrer aus dem Landkreis Lüneburg kam jede Hilfe zu spät: Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Die schwer, aber laut Polizei nicht lebensgefährlich verletzte Fahrerin des VW Sharan (35) wurde mit einem Rettungswagen ins Helios-Klinikum gebracht. Sie hatte keine Chance, den Zusammenstoß zu verhindern, ihr könnten die Airbags das Leben gerettet haben. 

Durch den Unfall entstanden Staus, die B4 ist im Unfallbereich gesperrt.
Durch den Unfall entstanden Staus, die B4 ist im Unfallbereich gesperrt. © Lars Becker

Der unweit der Unfallstelle gelandete ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 19 hob ohne Patient an Bord wieder ab. Beide Beteiligten, die alleine in ihren Autos unterwegs waren, wurden bei der Kollision nicht eingeklemmt, sondern konnten von den Einsatzkräften der Feuerwehr ohne technisches Gerät befreit werden.

Es bildeten sich schnell in beiden Richtungen lange Staus. Die Polizei kümmerte sich darum, dass die Autos und Lkw vor der Unfallstelle wenden konnten. Nichtsdestotrotz kam es zu spürbaren Behinderungen im Feierabendverkehr.

Im Unfallbereich sind 100 Stundenkilometer zulässig.

Auch interessant

Kommentare