Zwei Schwerverletzte, acht Personen leicht verletzt

Update: Karambolage auf dem Uhlenring: 75-Jähriger gerät in den Gegenverkehr – zehn Verletzte

Auf dem Uhlenring an der Abfahrt Bad Bodenteich gab es einen Verkehrsunfall.  Drei Fahrzeuge waren daran beteiligt.
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Auf dem Uhlenring an der Abfahrt Bad Bodenteich gab es einen Verkehrsunfall. Drei Fahrzeuge waren daran beteiligt.
  • Norman Reuter
    VonNorman Reuter
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  • Mike Höpfner
    Mike Höpfner
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Auf der B4 hat sich am Sonntag an der Ausfahrt Groß Liedern ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Mindestens zehn Menschen wurden verletzt

+++ Update, 19.15 Uhr +++

Trümmer lagen weit verteilt: Heute am frühen Nachmittag ist es auf der Bundesstraße 4, etwa 250 Meter entfernt von der Abfahrt Groß Liedern/Salzwedel, zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Nach Angaben des Sprechers der Uelzener DRK-Bereitschaft, Philipp Schulze, sind bei der Karambolage mindestens zehn Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer.

Die Polizei konnte am Abend erste Erkenntnisse zum Unfallhergang mitteilen: Demnach war gegen 13.15 Uhr ein 75 Jahre alter Autofahrer in einem VW Touran aus ungeklärter Ursache auf dem Weg in Richtung Norden in den Gegenverkehr geraten. Der Fahrer eines Mercedes konnte noch durch einen Fahrspurwechsel einen Zusammenstoß vermeiden. Der Fahrer eines BMW, der mit einer Familie aus dem Landkreis Lüneburg besetzt war, konnte einen seitlichen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Das Auto wurde herumgeschleudert, die Insassen wurden höchstwahrscheinlich alle leicht verletzt, erklärt die Polizei.

Mit einem hinter dem BMW fahrenden Opel aus dem Landkreis Uelzen stieß der VW Touran schließlich frontal zusammen und die Insassen wurden schwer verletzt. Der Audi eines 55-Jährigen aus dem Landkreis Gifhorn wurde durch Trümmerteile beschädigt. Sowohl der 75-Jährige als auch ein Kind im VW Touran wurden bei dem Unfall nach ersten Erkenntnissen nur leicht verletzt.

Besatzungen von Rettungswagen, Notärzte sowie Feuerwehr-Kräfte aus Uelzen, Holdenstedt und Kirchweyhe eilten zum Unfallort. Rettungshubschrauber „Christoph 19“ landete auf der B4. Als die Feuerwehr-Kräfte eintrafen, waren nach Auskunft von Zugführer Torsten Strauer schon alle Insassen entweder aus den Fahrzeugen geholt worden oder konnten noch selbst die Wagen verlassen. „Es war niemand eingeklemmt“, sagte Torsten Strauer der AZ.

Die Verletzten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser nach Uelzen, Wittingen und Lüneburg gebracht. Auch „Christoph 19“ transportierte einen Verletzten ab.

Die B4 blieb für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten über mehrere Stunden gesperrt, Polizei und Feuerwehr leiteten den Verkehr um. Die Polizei sucht noch Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Der am Unfall unbeteiligte Fahrer eines Porsche, der hinter dem VW-Fahrer in Fahrtrichtung Norden unterwegs war und kurz an der Unfallstelle angehalten hat, könnte ein wichtiger Hinweisgeber sein. Er und andere Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Uelzen unter (0581) 93 02 15 in Verbindung zu setzen.

+++ Update, 14.30 Uhr +++

Uelzen ‒ Wie es zu dem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 4 unweit der Ausfahrt Groß Liedern gekommen ist, ist zurzeit noch ungeklärt. Fest steht aber: Mindestens zehn Menschen wurden bei der Karambolage verletzt, zwei von ihnen nach Auskunft eines DRK-Bereitschaftssprechers schwer. Sie wurden mit Rettungsfahrzeugen in Kliniken in Uelzen, Wittingen und Lüneburg transportiert, Rettungshubschrauber „Christoph 19“ war ebenfalls im Einsatz und brachte eine Person ins Krankenhaus.

Rettungsfahrzeuge, Notärzte sowie die Feuerwehren aus Uelzen, Holdenstedt und Kirchweyhe rückten gegen 13.30 Uhr zur Unfallstelle aus. Als die ersten Feuerwehrkräfte eintrafen, hatten sich bereits alle beteiligten Personen entweder selbst aus den Wracks befreit oder aber wurden von Ersthelfern befreit. „Eingeklemmt war niemand“, berichtet Zugführer Torsten Strauer der AZ.

Das Unfallfeld zog sich über dutzende Meter hinweg. Drei Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt, ein viertes Fahrzeug soll involviert gewesen sein, dass aber keine großen Schäden zeigte. Die Feuerwehr musste in einem Fall auslaufendes Öl abstreuen ‒ zur Sicherheit der Rettungskräfte, wie Torsten Strauer erklärt.

Die B4 wurde nach dem Unfall im Unfallbereich komplett gesperrt. Polizei und Feuerwehrkräfte leiteten den Verkehr um.

+++ Erstmeldung, 13.30 Uhr +++

Uelzen - Mehrere Feuerwehrfahrzeuge und der Rettungsdienst sind im Einsatz.

Nach derzeitigem Stand sind drei Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt gewesen. Zwei Personen wurden schwer verletzt, acht weitere trugen leichte Verletzungen davon. Die Unfallopfer wurden in die Krankenhäuser Uelzen, Wittingen und Lüneburg gebracht. Zum Unfallhergang gibt es momentan noch keine Informationen.

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