Angeklagter bedroht 17-jährige Aushilfe, weil er kein Geld mehr für Zigaretten und Wodka hatte

Uelzen: Sauftour endet in Tankstellen-Überfall

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(Symbolbild)

Uelzen. Für T. und seinen Kumpel war die Nacht auf den 3. Februar diesen Jahres eine einzige berauschende Party. „Wir waren rotzevoll“, sagt sein Freund vor dem Amtsgericht Uelzen aus. Die Stimmung sei munter und fröhlich gewesen.

Doch der Spaß sollte ihnen am Morgen nach der Party vergehen, denn T. hat gegen 11 Uhr eine Tankstelle in Uelzen überfallen. Kurze Zeit später stand die Polizei vor der Kumpels-WG.

„Ich habe an die Nacht keine Erinnerung mehr“, erklärt der Angeklagte. „Mir wurde das alles im Nachhinein erzählt, was ich gemacht habe.“ In Anbetracht dessen, was der 24-jährige Uelzener dann berichtet, könnte diese Aussage durchaus der Wahrheit entsprechen: Die Party begann bereits einen Tag zuvor, am Freitag gegen Mittag. Man habe in der gemeinsamen WG vorgeglüht. Richterin Claudia Hagemann möchte von T. wissen, was getrunken wurde. „Jeder circa eine Flasche Korn. Und Bier“, antwortet der Angeklagte. Dazu habe er über den Tag verteilt mehrere starke Schmerztabletten genommen. Weiter ging es gegen 15 Uhr an den Oldenstädter See zur Grillparty eines Bekannten, „wo wir gesoffen haben“. Ab da hätte T. keine Erinnerung mehr.

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