1. az-online.de
  2. Uelzen
  3. Stadt Uelzen

Renaissance für den Ilmenau-See: Fünf Planer erarbeiten Konzepte mit Wasser

Erstellt:

Von: Norman Reuter

Kommentare

Die Gewinner-Konzepte des städtebaulichen Wettbewerbs können im ersten Obergeschoss des Rathauses betrachten werden.
Die Gewinner-Konzepte des städtebaulichen Wettbewerbs können im ersten Obergeschoss des Rathauses betrachten werden. © Stadt Uelzen

Das Konzept, das Wasser der Ilmenau näher an den Herzogenplatz heranzuführen und so die Innenstadt aufzuwerten, hat im Zuge des Ideenwettbewerbes für drei zentrale Flächen eine Renaissance erlebt. Fünf der elf Planer, die Vorschläge für den Herzogenplatz erarbeiteten, haben nämlich diese Idee aufgegriffen.

Uelzen – Beim Ideen-Wettbewerb für Herzogenplatz, Hammersteinplatz und das Kreishaus-Areal sind auch Entwürfe entstanden, die wie einst bei den Planungen des Vereins Ilmenaustadt einen See nahe des Herzogenplatzes vorsehen, gespeist durch das Wasser des Flusses.

In einem Fall wurde auch ein von der Ilmenau losgelöstes Wasserbecken geplant. In einem weiteren Entwurf wurde der Stadtgraben, der entlang des Rathauses führt, wohl auf der gegenüberliegenden Seite gespiegelt. Keiner dieser Entwürfe landete auf den vorderen Plätzen, aber einer wurde mit einer sogenannten „Anerkennung“ für ein gutes Konzept bedacht.

Alle Wettbewerbs-Entwürfe online abrufbar

Inzwischen können alle entwickelten Entwürfe, nicht nur für den Herzogenplatz, sondern auch für den Hammersteinplatz und das Kreishaus-Areal, im Internet betrachtet werden. Die Konzepte der Preisträger sind zudem bis Sonnabend, 11. Juli, im Rathaus der Hansestadt Uelzen im ersten Obergeschoss ausgestellt. Das Weimarer Büro Seetal, Architektur und Stadtplanung, hatte – wie berichtet – mit seinen Arbeiten den ersten Platz für alle drei Grundstücke belegt.

Die Überlegungen eines Ilmenau-Sees waren 2017 von der Uelzener Ratspolitik beerdigt worden. Der Verein Ilmenaustadt löst sich Ende 2020 auf. Was nun das Wasser und den Herzogenplatz betrifft, so ist, wie in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses berichtet wird, eine Machbarkeitsstudie dazu geplant, wie sich dort ein Wasserspiel realisieren lässt. Verwiesen wird auf den großen Erfolg eines Wasserspiels in der Fußgängerzone. Das Angebot werde von Familien gerne angenommen.

Auch interessant

Kommentare