Außerdem im Polizeibericht: Ältere Dame steckt in Schacht fest / Polizei warnt vor Betrugsanrufen

Uelzen: Randalierer im Ärztehaus

Uelzen. Mit einem bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretenen 37 Jahre alten türkischen Staatsbürger hatte es die Polizei im Verlauf des Dienstags zu tun.

Der Mann war bereits in den frühen Nachmittagsstunden mehrfach Bürgern durch seine pöbelndes Verhalten im Innenstadtbereich aufgefallen, sodass die Polizei alarmiert wurde. Gegen 17.30 Uhr benachrichtigten Geschäftsleute abermals die Beamten, weil der Mann sich im Bereich eines Geschäfts-/Ärztehauses in der Bahnhofstraße aufhielt und Leute belästigte. Der 37-Jährige zeigte sich äußerst uneinsichtig, sodass die Beamten den Mann in Gewahrsam nehmen mussten. Dabei leistete dieser Widerstand und setzte seine bereits zuvor begonnenen Beleidigungen fort. Ihn erwarten entsprechende Strafverfahren.

Weitere Polizeimeldungen:

Deutsch Evern. Obwohl der Pkw mit einem sogenannten „KeylessGoSystem“ ausgestattet war, konnten Unbekannte die Armaturentafel und das Infotainment-System aus dem Fahrzeug ausbauen: Bei dem Auf der Bult in Deutsch Evern abgestellten BMW entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg unter der Nummer (0 41 31) 83  06  22 15 entgegen.

Uelzen. Die Polizei warnt vor Anrufen „falscher Microsoft-Mitarbeiter“. Mehrere Uelzener hatten sich diesbezüglich bei der Polizei gemeldet. Die Angerufenen erkannten den Betrug, sodass kein Schaden entstand. Laut Polizei verschickt das Unternehmen Microsoft – nach eigenen Angaben – weder unaufgefordert E-Mails noch fordern Mitarbeiter telefonisch persönliche oder finanzielle Daten ein. Die Polizei rät: Sollte man einen Anruf eines vermeintlichen Support-Mitarbeiters erhalten, umgehend aufzulegen. Auch sollten PC-Nutzer nicht auf vermeintliche Warnhinweise, die auf dem Browser-Bildschirm erscheinen oder auf E-Mails reagieren. Ebenso wenig sollten E-Mail-Anhänge heruntergeladen werden. Wer bereits mit einem angeblichen Support-Mitarbeiter gesprochen hat, kann bereits ein Betrugsopfer geworden sein: Möglicherweise wurde dann schon eine Schadsoftware auf dem Computer installiert. Betroffene sollten ihren PC vom Netz trennen und ihn von Experten überprüfen lassen.

Anschließend, so rät die Polizei weiter, sollten alle Passwörter und Zugangsdaten – vor allem Zugänge zu E-Mail-Konten, Online-Banking und Online-Shops – geändert werden. Auch sollte sich niemand von Drohungen irritieren lassen, wonach die Anrufer Windows-Versionen löschen können, wenn das Programm nicht installiert würde, erklärt die Polizei weiter. Wer betroffen ist oder den Verdacht hegt, solle sich umgehend an eine Polizeidienststelle wenden.

Hitzacker. Durch ein möglicherweise verrutschtes Gitter brach eine 74-Jährige am Mittwochmorgen auf dem Gelände eines Hotelbetriebs Am Kurpark in einen Lichtschacht ein und klemmte sich ihr Bein ein. Die Seniorin hatte gegen 8.10 Uhr das Gebäude durch einen Nebeneingang verlassen, als das „Missgeschick“ passierte. Einsatzkräfte der Feuerwehr Hitzacker befreiten die Frau aus der misslichen Situation. Sie wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Dannenberg gebracht.

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