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Uelzen: Polizisten angegriffen - Renitenter Mann (55) in psychiatrische Klinik eingewiesen

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Von: Mike Höpfner

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Mit einem renitenten 55-Jährigen hatte es die Uelzener Polizei zu tun. Der Mann griff die Beamten an. (Symbolbild)
Mit einem renitenten 55-Jährigen hatte es die Uelzener Polizei zu tun. Der Mann griff die Beamten an. (Symbolbild) © Patrick Seeger/dpa

Weil sie mit ihrem E-Scooter auf dem Gehweg fuhr, „bepöbelte“ ein 55-Jähriger am frühen Donnerstagmorgen gegen 6.45 Uhr in der Bahnhofstraße eine 37 Jahre alte Uelzenerin. In der Folge fuhr der Mann hinter der jungen Frau hinterher, stellte sich ihr in den Weg, um sie an der Weiterfahrt zu hindern und sie zur Rede zu stellen.

Uelzen - Ein 35-Jähriger, der der Frau zu Hilfe kam, wurde von dem aufgebrachten 55-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Nach dem Vorfall am Donnerstagmorgen verhielt sich der Uelzener weiterhin aggressiv.

Auch aufgrund einer Vielzahl von Vorfällen der Vergangenheit suchten Polizeibeamte den Mann in den Nachmittagsstunden auf, um unter anderem eine sogenannte Gefährderansprache durchzuführen. Dabei griff der Mann die Beamten an und verletzte einen Beamten im Gesicht (Kratzer). Im Anschluss leistete der 55-Jährige mehrfach Widerstand, versuchte die Beamten zu verletzen und bespuckte diese. Auch im Rahmen der weiteren Ingewahrsamnahme zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der 55-Jährige aggressiv, beleidigte die Anwesenden, randalierte im Gewahrsam und verunreinigte dieses.

Er wurde in der Folge durch einen Arzt und einen Beamten des Landkreises Uelzen zwangseingewiesen und der Psychiatrischen Klinik Uelzen mittels Krankenwagen unter polizeilicher Begleitung zugeführt.

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