Absperrbaken für Hammersteinplatz in die Rabatten geworfen

Uelzener Polizei kontrolliert in Nacht zu Sonntag Autoposer – Elf Verstöße

Die Absperrbaken für den Hammersteinplatz wurden am Wochenende in die Rabatten geworfen. 
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Die Absperrbaken für den Hammersteinplatz wurden am Wochenende in die Rabatten geworfen. 
  • Norman Reuter
    VonNorman Reuter
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Uelzen – Uelzen – Die Uelzener Polizei ist mit einer Kontrolle in der Nacht zu Sonntag im Uelzener Stadtgebiet gegen Autofahrer vorgegangen, deren Wagen entweder technisch verändert wurden, oder die sich nicht an Durchfahrtsverbote hielten.

Die Polizei berichtet am Sonntag, 18. Juli, dass bei vier kontrollierten Fahrzeugen die Betriebserlaubnis aufgrund technischer Veränderungen erloschen gewesen sei – weil beispielsweise unzulässige Schalldämpferanlagen eingebaut wurden. Es seien auch elf Verstöße gegen das innerstädtische Durchfahrtsverbot geahndet worden. Zudem seien zwei Fahrer angehalten worden, die ohne die nötige Fahrerlaubnis unterwegs waren.

Im Zusammenhang mit der Kontrolle wird mitgeteilt, dass erneut auch die Absperrbaken für den Hammerstein-Parkplatz abgebaut und in die Rabatten geworfen worden seien. Die Polizei kündigt an, auch in den nächsten Wochen verstärkt gegen „rücksichtlose Fahrzeugführer“ vorgehen zu wollen, „die durch ihr Verhalten vermeidbaren Lärm verursachen und durch technische Veränderungen an ihren Fahrzeugen eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen“.

Das Thema Autolärm und Autoposer beschäfte zuletzt die Politik. Dewesegen war auch ein Durchfahrtsverbot für die Marktstraßen beschlossen worden. Uelzens Bürgermeister hatte erklärt, man wolle mit Autoposern auch das Gespräch suchen (AZ berichtete). Ob es dazu gekommen ist und wie der Sachstand ist, dazu hat die Stadt bislang keine Ausführungen gemacht.

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