Vergabeverfahren läuft / Folkert Frels übernimmt für kommende Spielzeit die Bewirtung

Uelzen: Planungen für die Theater-Sanierung stehen an

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Das Theater ist fast 50 Jahre alt. Die Bühnentechnik muss erneuert werden, das Haus als Spielstätte soll erhalten bleiben.

Uelzen – Das Märchen „Zwerg Nase“ wird genauso zu erleben sein wie auch die Klassische Philharmonie Bonn – ab September sind wieder Bühnenstücke, Konzerte und Auftritte im Theater an der Ilmenau geplant.

Derweil wird die nötige Sanierung der Bühnentechnik sowie die Erneuerung der Außenhaut des Theaters vorbereitet. Wie die Hansestadt auf Nachfrage erklärt, laufe aktuell „das Vergabeverfahren für die Planungsleistungen“.

Gebaut werden kann nicht aufs Geratewohl – die Bühnentechnik ist in Teilen so alt wie das Theater selbst: fast 50 Jahre. So hatte die Dekra der Stadt ins Stammbuch geschrieben, dass sie zu erneuern sei, wenn das Theater auch zukünftig als Spielstätte zur Verfügung stehen soll. Es war deswegen auch zu einer vorübergehenden Schließung gekommen. 2019 werde dafür genutzt, so erklärt Stadtsprecherin Ute Krüger, die Bauplanungen vorzunehmen, die Baugenehmigung einzuholen und die Aufgaben für die Gewerke soweit vorzubereiten, dass im Frühjahr 2020 mit den Arbeiten begonnen werden könne.

Während der Baumaßnahmen wird das Theater nicht für Konzerte und Bühnenstücke zur Verfügung stehen. Im Jahr, in dem Uelzen den 750. Geburtstag mit vielen Veranstaltungen begehen will, ist das eine Herausforderung.

Für die letzte Spielzeit vor der geplanten Sanierung hatte die Stadt auch noch die Frage zu beantwortet, wer die Besucher des Hauses bei Veranstaltungen bewirtet. Zuletzt hatte Barth-Catering die Aufgabe übernommen, kündigte seinen Vertrag aus betriebsinternen Gründen. Wie die Hansestadt erklärt, sei eine Lösung gefunden. Folkert Frels wird bis ins Frühjahr 2020 die Bewirtung in den Pausen übernehmen. Frels ist langjährigen Theaterbesuchern sicher kein Unbekannter. Bis März 2014 war er bereits schon einmal der Theaterwirt, und zwar fast 13 Jahre lang, wie Frels berichtet.

VON NORMAN REUTER

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