Vor dem Hintergrund eines drohenden Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Uelzen: Neue Wildsammelstelle zum Seuchenschutz eingerichtet

Dr. Jörg Pfeiffer (links) und Dr. Ulf Meyer zu Vilsendorf präsentierten die neue Wildsammelstelle.
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Dr. Jörg Pfeiffer (links) und Dr. Ulf Meyer zu Vilsendorf präsentierten die neue Wildsammelstelle.

Uelzen – Der Landkreis Uelzen hat vor dem Hintergrund eines drohenden Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) eine sogenannte „Wildsammelstelle“ eingerichtet und deren Funktionsweise Verantwortlichen der Kreisverwaltung, der heimischen Kreisjägerschaft sowie Fachleuten des niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) demonstriert.

Die Wildsammelstelle befindet sich an der Nothmannstraße 34 in dem Gebäude, in dem auch das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises seinen Sitz hat.

Knapp zwei Jahre der Vorbereitung waren erforderlich, um die Räumlichkeiten entsprechend auszustatten und erforderliche rechtliche Fragen zu klären. Dabei sei es unter anderem auch um bau- und abwasserrechtliche Fragen gegangen, erläuterte Kreisveterinär Dr. Jörg Pfeiffer. „Sollte der Landkreis Uelzen von der Afrikanischen Schweinepest oder auch von anderen Tierseuchen betroffen sein, sind wir mit dieser Wildsammelstelle, die ab sofort betriebsfähig ist, bestmöglich vorbereitet“, so Pfeiffer. Gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Ulf Meyer zu Vilsendorf präsentierte Pfeiffer anschließend den geplanten Ablauf im Krisenfall – von der Anlieferung entsprechender Tierkadaver über deren Sektion beziehungsweise die Probennahme bis hin zur Entsorgung und Dokumentation.

Die neue Wildsammelstelle des Landkreises, die insgesamt knapp 70.000 Euro gekostet hat, kommt erst beim Auftreten der ASP zum Einsatz.

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