Umbauten fast abgeschlossen / Katja Wolff ist nun Schulleiterin

Uelzen: Neue Klassenzimmer für Löns-Schüler

Die neue Schulleiterin Katja Wolff ist seit August im Amt. Zuvor war die Stelle zwei Jahre lang nur kommissarisch besetzt.
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Die neue Schulleiterin Katja Wolff ist seit August im Amt. Zuvor war die Stelle zwei Jahre lang nur kommissarisch besetzt.

Uelzen – Frischer Wind in der Hermann-Löns-Grundschule: Nach zwei Jahren unter einer kommissarischen Schulleitung konnte der Posten im August mit Katja Wolff schließlich fest besetzt werden.

Wolff war zuvor in ihrer Heimatstadt Munster als Standortleiterin einer ortsansässigen Grundschule tätig, bis sie im Sommer an die Hermann-Löns-Schule wechselte und das Schulleitungsteam um Andrea Rempel, die nun als Konrektorin fungiert, ablöste.

Dabei setzt Wolff direkt ehrgeizige Ziele. Besonders im Bereich Musik möchte sie die Schule besser aufstellen und musikalisches Lernen verstärkt in den Unterricht integrieren. Auch der soziale Faktor soll nicht zu kurz kommen. So wurden neben einer Sozialarbeiterin auch mehrere pädagogische Assistenten eingestellt, um die Inklusion von behinderten Kindern oder Schülern mit Migrationshintergrund voranzubringen. Wolff betont ausdrücklich die Wichtigkeit dieser „multiprofessionellen Teamarbeit“.

Ebenso übernimmt Wolff das bereits von der kommissarischen Schulleitung auf den Weg gebrachte Projekt diverser Umbaumaßnahmen im Schulgebäude, denn mit den gestiegenen räumlichen Anforderungen in Hinblick auf die Ganztagsschule sollte eine generelle Vergrößerung stattfinden. Im Rahmen dieser Bauarbeiten wurde so unter anderem der bisherige Haupteingang geschlossen, um zum einen den erhöhten Fahrzeugverkehr auf den knapp bemessenen Parkplätzen einzudämmen und zum anderen um im bisherigen Eingangsbereich eine neue Ruhezone für Schüler zu schaffen. Diese Ruhezone sei aufgrund der Einführung der Ganztagsschule nötig geworden, so Wolff.

Einer von vier neuen Gruppenräumen. Hier können Kinder im kleineren Kreis arbeiten.

Darüber hinaus konnten durch den schrittweise vorangehenden Auszug der ebenfalls im Gebäude ansässigen Berufsschüler neue Klassenräume gewonnen werden. Diese seien notwendig, da bereits 70 Prozent der rund 240 Schüler das Angebot der Ganztagsschule in Anspruch nehmen würden. An vier der Klassenzimmer konnte außerdem ein direkter Zugang zu kleineren Gruppenräumen eingerichtet werden, in denen beispielsweise Lernbehinderte oder Kinder, die deutsch nur als Zweitsprache sprechen, unter besonderer Betreuung lernen können. Weitere dieser Räume seien in Planung, verspricht Wolff. Auch die Lehrerschaft profitiert von den Umbaumaßnahmen. So wurden im alten Lehrerzimmer Arbeitsplätze für das Personal geschaffen, um eine ruhigere Atmosphäre und mehr Platz zu gewährleisten. Wolff beschreibt diese Möglichkeit als „sehr entlastend“.

Die letzten Arbeiten, wie etwa Elektrosanierungen oder Schalldämmungen, sollen dann in den Osterferien 2020 stattfinden. Darüber hinaus liegt ein langfristiges Raumkonzept vor, das umgesetzt werden soll, wenn der Auszug der Berufsschule beendet ist.

VON DANIEL BIELING

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