Landkreise Uelzen, Celle, Lüchow-Dannenberg und Gifhorn koordinieren sich

Uelzen: Leitstellen-Verbund startet – Ab 2020 gemeinsam Notrufe

Die Uelzener Leitstelle, hier die Mitarbeiter Manfred Schliebner (r.) und Thorben Hoffmann, hat ihren Sitz im Kreishaus.
+
Die Uelzener Leitstelle, hier die Mitarbeiter Manfred Schliebner (r.) und Thorben Hoffmann, hat ihren Sitz im Kreishaus.

Uelzen/Landkreis – Über Jahre hinweg wurde am Aufbau gearbeitet, nun soll am 1. Januar der Leitstellen-Verbund für Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Region an den Start gehen.

Der Landkreis Uelzen wird diesem Verbund angehören – allerdings erfolgt der Start zunächst ohne ihn und damit nur mit den drei weiteren beteiligten Nachbarlandkreisen Celle, Lüchow-Dannenberg und Gifhorn.

Wie Martin Theine, Sprecher des Landkreises Uelzen, auf AZ-Nachfrage mitteilte, sei als vorbereitende Maßnahme für den Beitritt Uelzens noch eine Schulung des Leitstellen-Personals vorgesehen. Diese werde zu Beginn des neuen Jahres stattfinden, in der Folge werde dann auch Uelzen Teil des Verbundes. Einen genauen Termin dafür konnte Theine aber noch nicht nennen.

Mit dem Leitstellen-Verbund arbeiten die vier beteiligten Landkreise künftig beim Abarbeiten von Rettungsdienst- und Feuerwehreinsätzen zusammen. Notrufe aus dem Landkreis Uelzen werden so mithilfe moderner Technik auch von Nach- barlandkreisen aus koordiniert.

Kreissprecher Theine dazu: „Bei der Wahl des Notrufes gibt es durch die Teilnahme an dem Leitstellen-Verbund für die jeweiligen Anrufer keine wahrnehmbaren Veränderungen. Sollten die Notrufleitungen einer Leitstelle ausgelastet sein, wird der Notruf durch eine der anderen Verbund-Leitstellen angenommen und bearbeitet.“

Der Startschuss des Leitstellen-Verbundes war in den vergangenen Jahren immer wieder angekündigt und dann wegen technischer Probleme verschoben worden. Vor dem Beginn jetzt hat es einen Testbetrieb gegeben.

VON NORMAN REUTER

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare