Politik hat zur Standortwahl beraten / Landkreis offen für Areal-Verkauf

Kita am Emsberg soll auf Parkplatz-Gelände entstehen

Der Parkplatz der Pestalozzi-Schule am Emsberg.
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Der Parkplatz der Pestalozzi-Schule am Emsberg.
  • Norman Reuter
    vonNorman Reuter
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Um den Standort wurde über Wochen gerungen. Jetzt ist klar: Die neue Kita am Emsberg in Uelzen soll auf dem Parkplatz-Gelände der Pestalozzi-Schule hochgezogen werden.

Uelzen ‒ Die „grüne“ Kita am Emsberg als Ersatzbau für die Kinderbetreuungsstätte an der Niendorfer Straße soll auf dem Parkplatzgelände der Pestalozzi-Schule errichtet werden. Dafür hat sich Uelzens Politik am Montagnachmittag ausgesprochen. Das Grundstück selbst befindet sich aktuell noch in Besitz des Landkreises Uelzens. Dieser hat sich aber bereiterklärt, dass Grundstück an die Stadt abzugeben, damit dort die Kita errichtet werden kann

„Die erneuten Gespräche mit dem Landkreis Uelzen sind sehr positiv verlaufen. Im Grundsatz besteht Einigkeit, dass das Grundstück zur Verfügung gestellt wird“, sagt Erster Stadtrat Dr. Florian Ebeling. „Ich bin optimistisch, dass die Kita an dieser Stelle realisiert werden kann.“

Für den Fall, dass der Bau der Grünen Kita dort doch nicht umgesetzt werden kann, hat sich der Verwaltungsausschuss für einen Alternativstandort ausgesprochen. Geplant ist dann der Bau auf einem städtischen Grundstück südlich des ehemaligen Spieleparadieses am Emsberg.

Für die Planung und Realisierung des Projekts soll ein Wettbewerb stattfinden. Dieser startet voraussichtlich Ende Juni.

Die Hansestadt Uelzen rechnet zurzeit für den Bau der Kita mit Kosten von etwa 5 Millionen Euro. Wie letztlich der Ankauf des Grundstücks noch zu Buche schlagen wird, ist zurzeit noch nicht klar, wie Florian Ebeling sagte. Der Bodenrichtwert für das Gelände liegt bei 105 Euro je Quadratmeter.

Der zunächst ausgeguckte Standort zwischen der Pestalozzi-Schule und Turnhalle am Emsberg war in die Kritik geraten, weil dort für den Bau Bäume hätten gefällt werden müssen (AZ berichtete).

Stichwort: "Grüne Kita"

Der Ersatzbau für die Kita an der Niendorfer Straße in Uelzen soll nicht nur mehr Betreuungsplätze bereithalten, sondern auch ein "Leuchtturmprojekt" in Sachen Umwelt- und Klimaschutz werden. Die Stadt will demnach ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass das Kita-Gebäude umweltschonend errichtet und betrieben wird. So sollen keine fossilen Brennstoffe genutzt werden können. Betreuungsstätten für Kinder in Hamburg, Frankfurt, aber auch im Landkreis Uelzen sind die Vorbilder. Die Stadt vertraut darauf, dass Unternehmen die Expertise haben, um eine solche Kita zu planen. Aus diesem Grund soll der Wettbewerb gestartet werden, in dem die Ideen unterbreitet werden.

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