Uelzen kämpft für Tank- & Rastanlage

mr Uelzen. Die Stadt Uelzen wird sich auf Landes- und Bundesebene für eine Tank- und Rastanlage an der geplanten Autobahn südlich von Riestedt einsetzen. Darauf einigte sich am Montag der Verwaltungsausschuss der Stadt in seiner nichtöffentlichen Sitzung.

In einem Brief an das Landesamt für Straßenbau will Bürgermeister Otto Lukat im Namen der Stadtpolitik die Behörde ersuchen, diese Variante bei den Planungen zu berücksichtigen. „Eine solche Anlage würde der Rolle Uelzens als Mittelzentrum gerecht“, betonte Erster Stadtrat Jürgen Marwardt. Uelzen möchte damit auch den Streit in der Region Bienenbüttel entschärfen, die sich gegen die derzeit vorgesehene T+R-Anlage bei Hohnstorf wendet. „Bei uns gibt es gegen eine solche Planung keine Proteste“, bekräftigte Markwardt. So könnte der Parkplatz mit WC, der bei Rätzlingen geplant ist, dann entfallen.

Die Stadt setzt zudem auf die Hilfe der Bundes- und Landespolitiker der Region. „Es gibt von allen klare Signale, uns unterstützen zu wollen“, freut sich Markwardt. Die SPD-Bundetagsabgeordnete Kirsten Lühmann hat gestern mit ihrem Parlamentskollegen Hubertus Heil Kontakt aufgenommen. Gemeinsam mit dem ehemaligen SPD-Generalsekretär will sie auf die Landrätin des südlichen Nachbarkreises, Marion Lau (SPD), zugehen, um auszuloten, ob die bei Wittingen geplante Tank- und Rastanlage weiter südlich verschoben werden kann, damit ein ausreichender Abstand zum Standort Riestedt-Süd gewährleistet ist.

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