Familie dankt den Helfern

Uelzen: Geburt im Rettungswagen – Max hatte es mega eilig

Ein Dankeschön für Notfallsanitäter Thorben Kochan (von links) von den Eltern Carolin Hentze und Christoph Paul mit Lia. Rechts Rettungssanitäter Robert Hoffmann mit Max, der das Dankeschön komplett verschlief.
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Ein Dankeschön für Notfallsanitäter Thorben Kochan (von links) von den Eltern Carolin Hentze und Christoph Paul mit Lia. Rechts Rettungssanitäter Robert Hoffmann mit Max, der das Dankeschön komplett verschlief.

Uelzen – Es ist Donnerstag, der 19. November, 7.48 Uhr, als der kleine Max das Licht der Welt erblickt und mit einem kräftigen Schrei der Welt kundtut: „Da bin ich!“

Dass aber der Geburtsort nicht der Kreißsaal des Helios-Klinikums in Uelzen ist, sondern ein Rettungswagen des DRK-Kreisverbands Uelzen – das ist schon eher ungewöhnlich.

Und dass Rettungssanitäter Robert Hoffmann als Geburtshelfer fungieren muss, ist auch nicht gerade alltäglich. Umso glücklicher sind er und sein Kollege, der Notfallsanitäter Thorben Kochan, dass Mutter und Kind wohlauf sind. Carolin Hentze und Christian Paul, Baby Max und die große Schwester Lia (zwei Jahre) waren jetzt zur DRK-Rettungswache in Uelzen gekommen, um sich bei Robert Hoffmann und Thorben Kochan zu bedanken. Im Gepäck hatten sie für jeden ein kleines Dankeschön-Präsent – eine Tasse mit einem Foto von Baby Max.

Die beiden Sanitäter bekamen das Strahlen nicht aus dem Gesicht: „Wir freuen uns sehr darüber, ein persönliches Feedback zu bekommen, aber besonders freuen wir uns, dass Max wächst und gedeiht“, sagten sie.

Hoffmann und Kochan sind normalerweise in Bad Bevensen auf der Rettungswache stationiert. „Wir waren als Springer eingeteilt“, erzählten sie. Als sie am Morgen des 19. November um 7.20 Uhr zu diesem Einsatz gerufen wurden, hatte niemand eine Ahnung, wie dramatisch schön dieser verlaufen würde. In Westerweyhe angekommen, wartete Carolin Hentze schon draußen auf den Rettungswagen. Mit Blaulicht und Martinshorn ging es sofort in Richtung Uelzener Krankenhaus. Als sich nur knapp zwei Stunden vorher, um 5.30 Uhr, die Geburt angekündigt hatte, ahnte Carolin Hentze nicht, dass der kleine Max bereits um 7.48 Uhr auf die Welt kommt – nur wenige hundert Meter vor dem Krankenhaus.

„Es ging alles so schnell“, sagte Robert Hoffmann, der mittlerweile seit 15 Jahren als Rettungssanitäter tätig ist. Aber so eine Situation habe er auch noch nicht erlebt. Auch Thorben Kochan ist glücklich, dass es Mutter und Kind gut geht. „Entbindungen gehören zur Ausbildung, aber Theorie und Wirklichkeit sehen doch komplett anders aus“, sagte er. Es sei eine der schönsten Situationen, die man sich überhaupt vorstellen kann, gewesen.

Auch Robert Hoffmann und Thorben Kochan hatten ein kleines Geschenk für Max: einen DRK-Teddy, der immer auf ihn aufpassen soll, und einen großen Teddy zum Kuscheln.

Max hatte übrigens den ganzen Wirbel um ihn komplett verschlafen.

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