Sie soll in der Pflege gearbeitet haben

Coronavirus-Impfung am Vortag in Uelzen: Frau stirbt

Ein Mensch wird geimpft.
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Im Landkreis Uelzen ist ein Mensch gestorben, der am Vortag gegen das Coronavirus geimpft wurde. 
  • Norman Reuter
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Uelzen/Landkreis – Im Landkreis Uelzen ist ein Mensch gestorben, der am Vortag gegen das Coronavirus geimpft wurde.

Nach AZ-Informationen handelt es sich um eine Frau, die in der Pflege gearbeitet haben soll und Familie hatte. Ein Ehemann und mindestens ein Sohn (16), so erfuhr die AZ, trauern um die Verstorbene.

Todesursache zunächst als „ungeklärt“ eingestuft

Nach Angaben des Landkreises Uelzen wurde die Todesursache zunächst als „ungeklärt“ eingestuft. Aus Sicht des ärztlichen Leiters des Uelzener Impfzentrums sei zunächst kein kausaler Zusammenhang zur Impfung erkennbar, so der Landkreis weiter.

Die Frau starb nach AZ-Informationen in der Nacht zu gestern. Aufgrund der Brisanz ist bereits für den heutigen Tag eine Obduktion angesetzt. Die Polizei ist involviert.

Bei einem sogenannten Impfvorfall hat das Gesundheitsamt übergeordnete Behörden zu informieren. Das ist auch geschehen. Gespräche wurden im Zusammenhang mit dem Todesfall im Landkreis bereits mit dem Kompetenzzentrum des Landes, dem Niedersächsischen Sozialministerium sowie auch mit der Polizei geführt.

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