Feuerwehr löscht an mehreren Stellen / Weiterer Einsatz

Flammen unterm Dach

  • Lars Becker
    VonLars Becker
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Uelzen – Gleich zwei Alarmierungen zu vermeintlich größeren Bränden mit Menschen in Gefahr haben die Einsätzkräfte der Feuerwehr Uelzen, aber auch den DRK-Rettungsdienst sowie Beamte der Polizei gestern gefordert.

In beiden Fällen hatten Heimrauchmelder ausgelöst und die frühzeitige Alarmierung der Retter ermöglicht. „Daran sieht man noch einmal, wie wichtig die sind“, betonte Christoph Paul, Pressesprecher der Uelzener Feuerwehr.

Zunächst wurde gegen 11.30 Uhr aus der Straße „Am Stadtgut“ eine unklare Rauchentwicklung gemeldet. Was als „Essen auf dem Herd“ vermutet worden war, entpuppte sich als „Brot im Ofen“, das für den Qualm gesorgt hatte. Ein Löscheinsatz war nicht erforderlich, kurz nach ihrem Eintreffen konnten die Feuerwehreinheiten wieder abrücken. Verletzt wurde niemand, mit dem Lüften der betroffenen Wohnung schon durch die Bewohner war es getan. Das Brot war übrigens kurzerhand aus dem Fenster geflogen.

Kurz vor 16 Uhr war die Lage für die Blauröcke kurzzeitig ungleich ernster. Denn aus der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Heinrich-Meyerholz-Straße (B71) wurde ein Feuer gemeldet, wobei unklar war, ob sich noch Personen dort aufhielten. 17 Einsatzkräfte der Wehr waren vor Ort, dazu elf des Rettungsdienstes – insgesamt zehn Fahrzeuge plus Polizei. Ein Trupp unter Atemschutz verschaffte sich über das Treppenhaus Zutritt zur fast leeren Wohnung, in der keine Personen angetroffen wurden. Nach ersten Erkenntnissen mussten gleich an mehreren Stellen in der besagten Wohnung Flammen abgelöscht werden. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen umgehend aufgenommen.

Mit einem Hochleistungslüfter wurde dem Rauch der Garaus gemacht. Trotz der zahlreichen Einsatzfahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen der B71 in Richtung Oldenstadt kam es nicht zu Verkehrsbehinderungen.

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