Von Woche zu Woche

„Die Zeit ist reif“

Aussicht auf Beitritt zum Hamburger Verkehrsverbund, Chance zur flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet, Ideen, Vorschläge und Konzepte zur Steigerung von Attraktivität und Aufenthaltsqualität in der Uelzener Innenstadt – in und um die Uhlenköperstadt rauchen in diesen Tagen und Wochen in politischen Ausschüssen und bürgergeprägten Info-Abenden die Köpfe von klugen und engagierten Bewohnern der hiesigen Region.

Andreas Becker

Egal, wer den Anstoß zu Diskussionsprozessen gibt – wichtig ist, dass am Ende der Sach- über dem Beziehungsaspekt steht. Persönlich motivierte Vorbehalte und Vorurteile sollten in den Hintergrund treten, Entscheidungen im Sinne einer zukunftsfähigen Stadt Uelzen und eines eigenständigen Landkreises Uelzen getroffen werden. Sollten sich die Protagonisten in Kleinerlei verstricken, dabei unnötig Nerven und Kraft verlieren, nimmt der demografische Wandel samt daraus resultierender Folgen das Heft des Handelns endgültig in die Hand. „Wir haben keine Zeit mehr!“, lautete eine Kernaussage in dieser Woche auf einer Veranstaltung, die sich mit einem möglichen Stadtentwicklungskonzept Uelzens befasste. Eine zweite Botschaft: „Die Zeit ist reif, eine Macht zu entwickeln.“ Macht nicht im Sinne von gnadenlosem Durchdrücken einzelner Interessen, sondern Macht durch konstruktive Gespräche und Bündelung von kreativen und entscheidungsfähigen Köpfen. „Habt’ Mut, traut Euch“, möchte man den Beteiligten zurufen. Die durchaus zu vernehmende positive Grundstimmung und die ersten zarten Pflänzlein, die in Uelzens Innenstadt langsam gedeihen, sollten Ansporn sein, den eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten.

Von Andreas Becker

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