31-Jähriger hat sich nach seiner Flucht der Polizei gestellt

Nach Schwelbrand vor vier Wochen: Brandstifter aus Uelzen in Psychiatrie untergebracht

Mieter hatten vor gut vier Wochen Brandgeruch wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. 
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Mieter hatten vor gut vier Wochen Brandgeruch wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. 
  • Lars Becker
    VonLars Becker
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„Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg wurde ein Unterbringungsbeschluss erlassen“, teilte die Polizei gestern mit.

Uelzen – Nach dem Schwelbrand in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Heinrich-Meyerholz-Straße in den Nachmittagsstunden des 31. August (AZ berichtete) hat sich der zunächst geflüchtete, dringend tatverdächtige 31-jährige Bewohner aus Uelzen bereits Ende letzter Woche der Polizei gestellt.

Mieter hatten vor gut vier Wochen Brandgeruch wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Im Haus gibt es sieben Wohnungen. Die Einsatzkräfte löschten den Schwelbrand in der Wohnung, die geöffnet werden musste und durch das Feuer unbewohnbar wurde. Der Sachschaden beläuft sich auf mehr als 25.000 Euro.

„In der Wohnung konnten mehrere mittels Grillanzünder gelegte Brandherde festgestellt werden“, so die Ermittler. Der Mann habe in seiner Vernehmung die Brandlegung eingeräumt. „Hintergrund ist eine psychische Erkrankung, so dass in Absprache mit der Staatsanwaltschaft ein strafrechtlicher Unterbringungsbeschluss erwirkt werden konnte, der Anfang dieser Woche umgesetzt wurde. Er befindet sich zur weiteren Begutachtung und Therapie in einer geschlossenen Unterbringung.“

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