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B 191-Kreuzung in Oldenstadt: „Das wird eine Riesen-Baustelle!“

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Von: Lars Becker

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Die Abbiegespur stadtauswärts an der B 191-Kreuzung wird auf 40 Meter verkürzt und die provisorische Ampel ab Ende Juli endlich durch eine neue Anlage ersetzt.
Die Abbiegespur stadtauswärts an der B 191-Kreuzung wird auf 40 Meter verkürzt und die provisorische Ampel ab Ende Juli endlich durch eine neue Anlage ersetzt. © Lars Becker

Ende Juli sollen die zweimonatigen Arbeiten an der B 191-Kreuzung in Oldenstadt beginnen. Von der Kreuzung Tile-Hagemann-Straße bis zum Abbieger auf die B 493 wird der Bereich gesperrt.

Uelzen-Oldenstadt – Schon vor knapp zweieinhalb Jahren ist das neue Konzept für die B 191-Kreuzung in Oldenstadt vorgestellt worden, dessen Umsetzung jetzt unmittelbar bevorsteht: Voraussichtlich Ende Juli soll der Baubeginn erfolgen, wie Stadtbaurat Dr. Andreas Stefansky in der jüngsten Sitzung des Ortsrates mitteilte.

Die Dauer der Arbeiten wird auf acht Wochen geschätzt – damit verbunden ist eine Vollsperrung der B191 (Groß Liederner Straße/Wendlandstraße) von der Kreuzung Tile-Hagemann-Straße bis zum Abbieger auf die B 493 in Richtung Rosche mit entsprechend großräumigen Umleitungen.

„Zeit, dass die provisorische Ampel wegkommt“

„Das wird eine Riesenbaustelle“, ahnt Ortsbürgermeister Klaus Knust (SPD), der aber vor allem mit Blick auf den Umbau des stark frequentierten und dadurch gefährlichen Knotenpunktes Wendlandstraße/Klosterstraße/Auf dem Diek ergänzt: „Es wird Zeit, dass die provisorische Ampel wegkommt.“

Wie mehrfach berichtet sollen zukünftig Kontaktschleifen im Boden die neue Ampel auslösen, um dem Verkehr aus Klosterstraße und aus der Straße „Auf dem Diek“ das einfachere, risikoärmere Linksabbiegen zu ermöglichen. Für Fußgänger werden „taktile Elemente zur Querung der B191“ eingebaut – also ein bodengebundenes Blindenleitsystem.

Umbau der Bushaltestellen auf 2023 verschoben

Damit aber nicht genug: Die Radwege werden auf 2,50 Meter verbreitert, neue Leitplanken montiert und die Abbiegespur stadtauswärts auf 40 Meter verkürzt. Zuständig für das Projekt ist der Geschäftsbereich Lüneburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Der erneuert und verbreitert in einem Zug auch gleich den Radweg zwischen Pieperhöfen und Stöcken auf zwei Meter. Der geplante Umbau der Bushaltestellen an der B 191-Kreuzung wird indes aufs nächste Jahr verschoben.

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