40-Jähriger Kreis-Uelzener gesteht Kindesmissbrauch / Tatort „Die Insel“ in Winsen

Übergriff im Schwimmbad

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Symbolfoto

Winsen/Uelzen. Ein 40-jähriger Mann aus dem Landkreis Uelzen sitzt zurzeit in Untersuchungshaft, weil ihm, wie berichtet, der schwere sexuelle Missbrauch eines Kindes vorgeworfen wird.

Der Mann hatte sich am Sonnabend der Polizei gestellt und ein umfassendes Geständnis abgelegt, bereits am Freitag, 19. Juli, im Schwimmbad „Die Insel“ in Winsen/Luhe eine Grundschülerin missbraucht zu haben.

In diesem Schwimmbad, so schildert Jan Krüger, Pressesprecher der Polizeiinspektion Harburg, gestern auf AZ-Nachfrage, sei am besagten 19. Juli ein sexueller Übergriff gemeldet worden. Daraufhin habe man Aufnahmen von Überwachungskameras ausgewertet, die wiederum dazu geführt hätten, dass die Harburger Polizei mit Bildern aus diesen Aufnahmen öffentlich nach einem Mann fahndete.

Den Gesuchten hätten sie zunächst als einen möglichen Zeugen der Sexualstraftat eingestuft, so Krüger. Bei diesem Mann habe es sich um den 40-Jährigen aus dem Kreis Uelzen gehandelt, der dann am vergangenen Sonnabend anstelle einer Zeugenaussage ein Geständnis abgelegt hatte.

Der 40-jährige Mann habe sich aufgrund der veröffentlichten Fahndungsfotos bei der Polizei gemeldet, informierte der Polizeisprecher. Medienberichten zufolge hatte ein Nachbar den Kreis-Uelzener auf dem veröffentlichten Bild erkannt und ihn darauf angesprochen. Mit weiteren Informationen hält sich die Polizei derzeit bedeckt, um einerseits die Ermittlungen nicht zu gefährden, vor allem aber, um das minderjährige Opfer zu schützen.

Der Geständige aus dem Landkreis Uelzen wurde nach einer richterlichen Vernehmung noch am Abend seines Geständnisses in Untersuchungshaft genommen. Dem 40-Jährigen wird schwerer sexueller Missbrauch eines Kindes vorgeworfen – eine Tat, für die eine Haftstrafe zwischen einem und zehn Jahren verhängt werden kann.

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