Bahn erneuert Querung, die Veerßer nicht wollen – und die Stadt zahlt ein Drittel

Übergang für Fuchs und Hase

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Radfahrer und Hundebesitzer benutzen den Meisenweg von Veerßen ortsauswärts gelegentlich. Und nicht 100 Fahrzeuge am Tag, meinen Veerßer Landwirte. Das ist ihnen zu wenig – dass die Stadt für einen Ausbau mit zahlen soll, für sie unverständlich.

Uelzen/Veerßen. 100 Fahrzeuge fahren täglich über den Bahnübergang Meisenweg in Veerßen. Das besagt ein Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Veerßer Bogens. Und es stimmt nicht, sagen Hinrich Heuer und Ernst von Estorff.

Die beiden Landwirte und Ortsratsmitglieder Veerßens ärgern sich: Obwohl sie darauf gedrungen hatten, dass der Bahnübergang Meisenweg im Zuge des zweispurigen Ausbaus der Bahnschienen bei Veerßen geschlossen wird, baut die Bahn den Übergang nun aus. Einen Teil der Kosten soll nun die Stadt zahlen, „für etwas, was niemand wollte“, sagt Heuer.

100 Fahrzeuge am Tag? Ernst von Estorff in der Ortsratssitzung: „Das sind nicht mal 100 im Jahr“. Er vermutet, man habe die Straßen verwechselt, die Zahl habe man vielleicht an der Parkstraße ermittelt. Das Bild vor Ort am Meisenweg ist beschaulich.

Von Kai Hasse

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