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Trotz April-Wetters viel Spaß bei Bummel und Bingo in Uelzen

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Von: Oliver Huchthausen

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Wer sich gestern zwischendurch in der Innenstadt stärken wollte, lief Gefahr, in einen Graupel- oder Regenschauer zu geraten. Nichtsdestotrotz war die Gesamtresonanz beim verkaufsoffenen Sonntag sehr anständig.
Wer sich gestern zwischendurch in der Innenstadt stärken wollte, lief Gefahr, in einen Graupel- oder Regenschauer zu geraten. Nichtsdestotrotz war die Gesamtresonanz beim verkaufsoffenen Sonntag sehr anständig. © Oliver Huchthausen

Erst „Bingo“ am Sonnabend, gestern dann der verkaufsoffene Sonntag mit einem bunten Rahmenprogramm: Trotz echten April-Wetters nahmen viele Uelzener die Chance zum Bummel durch die Hansestadt wahr. Wer mit dem Rad kam, erhielt einen Stadtgutschein – die geplanten Touren fielen indes aus.

Uelzen – Schnee, Graupelschauer und strahlender Sonnenschein: Das Wetter präsentierte sich an Uelzens erstem verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr – passend zum April – äußerst wechselhaft.

Ebenfalls gemischt fielen die Stimmen der Einzelhändler aus: Dana Christepei, Inhaberin von Danas Nähstube, registrierte viele Stammkunden: „Die kamen in Intervallen, auch mit der ganzen Familie“. Bei „Bikemaster“ sagte Mitarbeiterin Sabine Appel: „Im Verhältnis zum Wetter waren wir durchaus zufrieden. Probefahrten waren aber nicht gefragt“.

Unter den wechselhaften Bedingungen litten auch Aktionen, die das Stadtmarketing organisiert hatte. So mussten die Fahrradausflüge zum Flugplatz Barnsen und zur Woltersburger Mühle leider ausfallen. „Dafür war die Aktion, dass all diejenigen, die mit dem Fahrrad zum verkaufsoffenen Sonntag anreisten, einen Stadtgutschein über fünf Euro geschenkt bekommen, ein voller Erfolg“, freute sich Betriebsleiter Alexander Hass, „innerhalb von zwei Stunden waren alle Gutscheine weg“.

Stadtmarketing zählt 7000 Besucher

Auch der Segway-Parcours auf dem Herzogenplatz fand regen Zuspruch. Insgesamt zählte das Stadtmarketing an fünf Stationen 7000 Besucher – ein stattliches Ergebnis bei den Wetterbedingungen.

Gute Miene zum bösen Spiel machte Märchen- und Geschichtenerzähler Hans-Jörg Hubmann, der seine Zuhörer im Rahmen der „Kultur im Schaufenster“ vor dem ehemaligen Geschäft „Scheuermann“ in der Gudesstraße unterhalten wollte. Regengüsse immer „pünktlich“ zu den Auftritten sorgten für eine mehr als übersichtliche Zahl an Zuschauern. Der Künstler nahm es mit Humor und zur letzten Vorstellung um 16 Uhr lachte auch endlich die Sonne. Insgesamt aber ein gelungener Sonntag mit erfreulicher Resonan.

„Überall Wohnwagen mit roten Herzen“

Bingo „live“ gab es bereits am Sonnabendvormittag in zwei Runden. TV-Moderator Michael Thürnau hatte seine Sendung auf Initiative des Stadtmarketings auf den Herzogenplatz verlegt – mit leicht abgewandelten Regeln: Wer auf seiner Spielkarte als erster drei Bingos, also nacheinander fünf Zahlen in einer Reihe ankreuzen konnte, durfte sich über einen Stadtgutschein über 100 Euro freuen.

Zwei Runden „Bingo“ auf dem Herzogenplatz: Die Uelzener hatten Sonnabend Spaß mit Moderator Michael Thürnau.
Zwei Runden „Bingo“ auf dem Herzogenplatz: Die Uelzener hatten Sonnabend Spaß mit Moderator Michael Thürnau. © Oliver Huchthausen

Kaum war die erste Zahl gezogen, die Nummer vier in der Reihe B, schallte es schon „Bingo“ über den Platz. „Es vergeht wirklich keine Veranstaltung, wo nicht irgendeiner nach der ersten Zahl ruft“, kommentierte Michael Thürnau und witzelte: „Moment mal: B4? Über die bin ich doch hergekommen. Ich wusste gar nicht, dass das so eine beliebte Campinggegend ist – überall Wohnwagen mit roten Herzen“.

Foto- und Autogrammwünsche erfüllt

Die erste Runde führte prompt zu einem Stechen zwischen drei Teilnehmern – eine Schätzfrage musste her, um den Gewinner zu ermitteln: „Wie viele Buchstaben hat mein Name ohne Leerzeichen?“, fragte Thürnau und gab ein Zeitlimit von zehn Sekunden vor.

Die richtige Antwort (14) wusste in der Eile niemand, Yvonne Kotusch aus Uelzen war am dichtesten dran und die erste Hauptgewinnerin des Tages. Nach den Runden gab sich Thürnau nach eigenen Worten „zur Besichtigung frei“, erfüllte also Foto- und Autogrammwünsche.

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