35-Jähriger soll auch Taten in Uelzen begangen haben

Trickdieb in Rumänien gefasst

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Während Verkäufer abgelenkt wurden, soll der 35-jährige Verdächtige gemeinsam mit Komplizen Schmuck aus Juwelierläden und Goldschmieden gestohlen haben – auch in Uelzen.

ib Uelzen/Lüneburg. Seit vergangenem Jahr ermitteln Polizei und verschiedene Staatsanwaltschaften in Niedersachsen gegen einen heute 35-jährigen rumänischen Staatsangehörigen wegen mehrerer gemeinschaftlich begangener Bandendiebstähle.

Betroffen waren unter anderem Juweliere und Goldschmiede in Uelzen, Bispingen und Winsen/Luhe. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg erwirkte schließlich einen europäischen Haftbefehl gegen den Mann. Und: Der 35-Jährige wurde jetzt in seinem rumänischen Heimatort festgenommen – dank der guten internationalen polizeilichen Zusammenarbeit mit Rumänien und der guten Kontakte der Zielfahnder zu ihren rumänischen Kollegen.

Die Masche des Verhafteten war immer die gleiche: Unter Mitwirkung diverser Mittäter wurden die jeweiligen Verkäufer so in Gespräche und Verkaufsverhandlungen verwickelt, dass immer wieder unbemerkt diverse hochwertige Schmuckstücke gestohlen werden konnten. Der Schaden ging laut Aussagen der Polizei in die Zehntausende. Gleichgelagerte Straftaten soll der Beschuldigte auch in Frankreich und in den Niederlanden begangen haben.

Der Mann wurde also ein Fall für die Zielfahnder der Zentralen Kriminalinspektion in Lüneburg. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft aus Lüneburg nahmen die Spezialisten im Juli dieses Jahres die Spur des Gesuchten auf. Damit begann die kriminalistische Feinarbeit zunächst im Inland, allmählich weiteten sich die Fahndungsmaßnahmen auch ins europäische Ausland aus.

Nach seiner Verhaftung zu Hause waren kurzfristig Lüneburger Zielfahnder nach Bukarest geflogen, um den beschuldigten Rumänen abzuholen und in Deutschland der Justiz zu übergeben. Den begleitenden Beamten aus Lüneburg fragte er bei seinem Rückflug noch, „ob er jetzt in Deutschland Probleme bekommen“ werde.

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