+++ Update: Protest der Landwirte – Mehr als 1.000 Traktoren beteiligen sich an den Aktionen! +++

Traktor-Demos in Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen führen zu Verkehrsbehinderungen

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jsf/pm Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen – Aufgrund bundesweiter Demonstrationen von Landwirten unter dem Motto "Land schafft Verbindung", ist am Dienstag, 22. Oktober 2019 auch in der Region Nord-Ost-Niedersachsen mit Verkehrsbehinderungen, insbesondere in den Stadtgebieten von Lüneburg, Uelzen, Lüchow und Dannenberg zu rechnen.

+++ Update, 22.10. (16.27 Uhr) +++

Aufgrund bundesweiter Demonstrationen von Landwirten unter dem Motto "Land schafft Verbindung", auch in der Region Nord-Ost-Niedersachsen am heutigen Dienstag, 22. Oktober 2019 kam es in und um die Stadtgebiete von Lüneburg, Uelzen, Lüchow und Dannenberg zu teilweise massiven Verkehrsbehinderungen. Besonders betroffen davon war die Bundesstraße 4 im Bereich Uelzen.

Mehrere hundert Landwirte mit mehr als 1.000 Traktoren und einzelnen Lkw beteiligten sich im Verlauf des Tages an den Protestveranstaltungen in der Region Nord-Ost-Niedersachsen. Zu größeren Zwischenfällen kam es nicht.

In Lüneburg hatten die Veranstalter zu einer mobilen Demonstration aufgerufen, an der 350 Traktoren teilnahmen. Die Route des Trosses führte von Bardowick aus beginnend durch die Hansestadt Lüneburg und wieder heraus.

Im Bereich Uelzen waren seit den Morgenstunden ebenfalls mehr als 350 Traktoren im Rahmen einer "Sternfahrt" in und um Uelzen unterwegs. Insbesondere entlang der Bundesstraße 4 sowie punktuell im Stadtgebiet kam es daher zu teilweise massiven Verkehrsbehinderungen.

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg beteiligten sich ebenfalls gut 300 Traktoren im Rahmen von zwei zuerst getrennten Aktionen in den Städten Dannenberg und Lüchow. Im Anschluss vereinten sich die beiden Konvois zu einer Abschlussveranstaltung auf einem Feld "vor den Toren Lüchows".

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+++ Update, 22.10. (11.41 Uhr) +++

Aufgrund bundesweiter Demonstrationen von Landwirten unter dem Motto "Land schafft Verbindung", auch in der Region Nord-Ost-Niedersachsen am heutigen Dienstag, 22. Oktober 2019 kommt es seit den Morgenstunden insbesondere in und um die Stadtgebiete von Lüneburg, Uelzen, Lüchow und Dannenberg zu temporären Verkehrsbehinderungen.

Nach jetzigem Kenntnisstand der Polizei (Stand: 11.30 Uhr) beteiligen sich in der Region Nord-Ost-Niedersachsen aktuell mehrere hundert Landwirte mit weit mehr als 900 Traktoren und einzelnen Lkw an den Protestveranstaltungen.

In Lüneburg haben die Veranstalter zu einer mobilen Demonstration aufgerufen, an der aktuell etwa 350 Traktoren teilnehmen. Die Route des Trosses führt von Bardowick aus beginnend durch die Hansestadt Lüneburg und wieder heraus. Der Demonstrationszug wird von der Polizei als geschlossener Verband über den Stadtring geführt. Mit Behinderungen und eventuellen Rückstaus ist daher aufgrund der Länge und Geschwindigkeit des Demonstrationszuges bis in die Nachmittagsstunden hinein zu rechnen. Verkehrsteilnehmer werden deshalb gebeten, in dieser Zeit möglichst das Innenstadtgebiet zu meiden.

Im Bereich Uelzen sind seit den frühen Morgenstunden weit mehr als 300 Traktoren im Rahmen einer "Sternfahrt" in und um Uelzen unterwegs. Insbesondere entlang der Bundesstraße 4 sowie punktuell im Stadtgebiet kommt es daher zu massiven Behinderungen. Für die Nachmittagsstunden ist eine Abschlusskundgebung mit symbolisch fünfzehn Traktoren auf dem Herzogenplatz geplant.

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg beteiligen sich aktuell ebenfalls gut 300 Traktoren im Rahmen von zwei zuerst getrennten Aktionen in den Städten Dannenberg und Lüchow. Nach Abschluss werden die Traktoren aus Dannenberg auch in Richtung Lüchow verlegen, um sich dort zu einer Abschlussveranstaltung auf einem Feld "vor Lüchows Toren" zu vereinigen.

Anlass der bundesweiten Proteste sind unter anderem das Agrarpaket der Bundesregierung sowie die geplante Verschärfung der Düngemittelverordnung, die die Landwirte als zu hohe Belastung kritisieren.

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+++ Erstmeldung vom 21.10. +++

In Lüneburg haben die Veranstalter zu einer mobilen Demonstration aufgerufen, zu der etwa 200 Traktoren erwartet werden. Der Demonstrationszug wird sich ab 11 Uhr von Bardowick aus in Richtung Lüneburg in Bewegung setzen und den Innenstadtbereich über den Stadtring einmal vollständig umrunden. Die Fahrtgeschwindigkeit richtet sich nach Angaben der Veranstalter nach der des langsamsten Gefährts: voraussichtlich also 15 bis 20 Kilometer pro Stunde.

Die Route des Trosses führt, von Bardowick aus beginnend, entlang der Hamburger Straße stadteinwärts, über Vor dem Bardowicker Tore - Hindenburgstraße - Am Springintgut - Neuetorstraße - Schnellenberger Weg - Am Grasweg - Sültenweg - Am Bargenturm - Vor der Sülze - Am Lambertiplatz - Sülztorstraße - Lindenstraße - Stresemannstraße - Willy-Brandt-Straße - Schießgrabenstraße - Am Schifferwall - Reichenbachstraße und zurück in Richtung Bardowick über Vor dem Bardowicker Tore/Hamburger Straße.

Der Demonstrationszug wird von der Polizei als geschlossener Verband über den Stadtring geführt. Mit Behinderungen und eventuellen Rückstaus ist daher aufgrund der Länge und Geschwindigkeit des Demonstrationszuges bis in die Nachmittagsstunden hinein zu rechnen. Verkehrsteilnehmer werden deshalb gebeten, in dieser Zeit möglichst das Innenstadtgebiet zu meiden.

Im Bereich Uelzen werden sich vermutlich weit mehr als 200 Landwirte mit Traktoren ab den Morgenstunden an einer "Sternfahrt" nach Uelzen beteiligen. Auf den Anfahrtsstrecken sowie im Stadtgebiet ist mit Behinderungen zu rechnen. Für die Nachmittagsstunden ist eine Abschlusskundgebung mit symbolisch fünf Traktoren auf dem Herzogenplatz geplant.

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg wird es nach jetzigem Stand in den Vormittagsstunden zwei zuerst getrennte Aktionen von Landwirten in den Städten Dannenberg und Lüchow geben. Nach Abschluss sollen Traktoren aus Dannenberg auch in Richtung Lüchow verlegen, um sich dort zu einer Abschlussveranstaltung gegen 12 Uhr auf einem Feld "vor Lüchows Toren" zu vereinigen.

Anlass der bundesweiten Proteste sind unter anderem das Agrarpaket der Bundesregierung sowie die geplante Verschärfung der Düngemittelverordnung, die die Landwirte als zu hohe Belastung kritisieren.

"Die Polizei in der Region mahnt die Versammlungsteilnehmer sowie alle anderen Verkehrsteilnehmer trotz der zu erwartenden Verkehrsbehinderungen zu umsichtigen Verhalten!" Wie immer gilt laut Polizei der Paragraph 1 der Straßenverkehrsordnung: Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht!

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