Fitnessstudios aber zufrieden mit erster Woche seit Wiedereröffnung

Training in Uelzen startet verhalten

Maik Barz (links), Niklas Avis und der Rest des Injoy-Teams drehen nach jeder Trainingseinheit eine Runde durch das Studio, um alle Geräte zu desinfizieren. Erst danach werden die nächsten Mitglieder eingelassen.
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Maik Barz (links), Niklas Avis und der Rest des Injoy-Teams drehen nach jeder Trainingseinheit eine Runde durch das Studio, um alle Geräte zu desinfizieren. Erst danach werden die nächsten Mitglieder eingelassen.

Uelzen – Das Schwitzen geht wieder los: Seit vergangenem Montag haben Fitnessstudios wieder geöffnet. Der große Ansturm an Sportbegeisterten blieb bislang jedoch aus.

„Die Leute haben es wieder angenommen, wenn auch verhalten“, so das Fazit des Uelzener Physiotherapeuten Marvin Großkrüger nach einer Woche Trainingsbetrieb. Bereits am Dienstag schaute das Ordnungsamt zur Kontrolle vorbei. Resultat: Alle Auflagen wurden eingehalten. Hierüber zeigt sich Großkrüger froh, da man so eine Planungssicherheit habe.

Marvin Großkrüger, Physiotherapeut.

Auch die Sportler seien dankbar, nach langer Pause wieder trainieren zu können, auch die Hygienevorgaben würden eingehalten: „Die sind alle vernünftig“, lobt Großkrüger. Nun gelte es, neue Trainingspläne zu erstellen, da viele ihr therapeutisches Training nach einer so langen Pause nicht ohne Weiteres fortsetzen könnten.

Zufriedenheit auch beim Uelzener Fitnessstudio Injoy. Auch hier sei die Einhaltung der Hygienevorschriften bereits kontrolliert worden, erzählt Maik Barz. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: „Wir sind fast zu gut vorbereitet“, freut sich Barz. So regeln weiße Pfeile auf dem Boden den Durchgangsverkehr durch das Studio: Vorbei am Tresen, durch die Umkleide – hier werden Wertgegenstände abgelegt – bis hin zur Trainingsfläche, die in einzelne Bereiche eingeteilt ist, um die Abstandsregeln zu gewährleisten. Dabei wird die Zahl der Trainierenden stets überblickt, um eine zu hohe Auslastung zu verhindern. Eine Stunde Zeit hat jedes Mitglied für seine Trainingseinheit, der Tagesbetrieb ist in mehrere dieser Zeiteinheiten aufgeteilt. Nach jeder Einheit macht das Team einen Rundgang durch das Studio, um alle Geräte zu desinfizieren.

„Die Stimmung ist durchweg positiv“, so Barz – auch wenn manche Mitglieder nach der langen Pause „ein bisschen eingerostet“ seien. Der Uelzener Dennis Heinze war seit Öffnung gleich mehrmals wieder trainieren. Zu Hause habe er zwar auch seine Übungen gemacht, „aber das ist kein Vergleich zum Fitnessstudio.“ Das sieht Claudia Großkrüger genauso: Sie sei nicht der Typ, der gerne zu Hause Sport macht, umso mehr freue sie sich, wieder im Studio trainieren zu dürfen. Mehr Zeit hätte sie aber doch gerne: „Klar ist mir die eine Stunde zu wenig, aber man arrangiert sich.“

VON DANIEL BIELING

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