Heideregion Uelzen verbucht rund 766 000 Übernachtungen

Tourismus auf der Erfolgsspur

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Die Zahl der Radtouristen hat deutlich zugenommen, seit der ADFC den hiesigen Landkreis als Radreiseregion führt.

Uelzen/Landkreis. 16 441 Gäste (+ 5,5 Prozent), 766 327 Übernachtungen (+2,3 Prozent), 165 Millionen Euro touristischer Gesamtumsatz und 30 Prozent mehr Prospektanfragen – angesichts dieser Zahlen sieht die Heideregion Uelzen den Tourismus im Landkreis auf der Erfolgsspur.

„Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der Gästeankünfte ein Rekordhoch erreicht hat, das in den vergangenen 30 Jahren nur Anfang der 1990er Jahre (Grenzöffnung) und im Jahr 2000 (Expo in Hannover) noch übertroffen wurde“, erklärt Jürgen Clauß, Geschäftsführer der HeideRegion Uelzen.

Clauß und sein Kollege Peter Gerlach stellten jüngst auf der Mitgliederversammlung der Heideregion diese und weitere Zahlen und Aktivitäten vor. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass das Zertifikat des Fahradclubs ADFC, der Uelzen zur Radreiseregion erklärte, eine große Bedeutung für den Landkreis Uelzen hat und zahlreiche positive Auswirkungen nach sich zieht. Zum Beispiel wurde der Landkreis Uelzen in den neuen Publikationen der Metropolregion Hamburg erstmals auch touristisch sichtbar und wahrgenommen. Deutlich mehr Fahrradgruppen haben sich im Jahr 2016 aufgemacht, um den Landkreis Uelzen zu erradeln, und die große Steigerung der Prospektanfragen ist ebenfalls auf das ADFC-Zertifikat zurückzuführen, so Clauß.

Peter Gerlach unterstrich, dass das Zertifikat neben allen positiven Wirkungen auch eine Verpflichtung für die Zukunft darstellt. Die Unterkunfts- und Gastronomiebetriebe rief er auf, die Chance zu nutzen und sich mit entsprechenden Angeboten auf die Belange der Radurlauber einzustellen. An die Kommunen appellierte Gerlach, mehr in die Pflege der bestehenden Radwege und in Radinfrastruktur zu investieren.

Die Region brauche zum Beispiel geeignete Fahrradabstellanlagen an den Sehenswürdigkeiten und mehr Rast- und Unterstellmöglichkeiten. Wichtig seien auch Fahrradboxen oder zumindest Gepäckschließfächer, möglichst mit einer Akku-Lademöglichkeit, in der Radreisende ihr Gepäck sicher unterbringen können, während sie einkaufen oder etwas besichtigen.

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