Nebel, Kälte und nasse Straßen: 800 Tonnen Salz streubereit

Erste Winterdienstmelder von Uelzens Straßenmeisterei unterwegs

Uelzens Straßenmeisterei ist mit 800 Tonnen Streusalz gut auf das tückische Herbstwetter vorbereitet.
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Feuchte Straßen und Kälte – eine Kombination, die schnell zu glatten Straßen führt. Uelzens Straßenmeisterei ist mit 800 Tonnen Streusalz gut auf das tückische Herbstwetter vorbereitet.
  • vonMarilena Berlan
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Uelzen. Mit Anbruch des Herbstes ist es morgens meist nebelig, das Laub verteilt sich auf den Straßen, es ist feucht und kalt. Für alle Autofahrer ist jetzt besondere Vorsicht angesagt, denn die tückische Kombination aus Feuchtigkeit und Kälte verursacht glatte Straßen.

Bei diesen Wetterbedingungen stehen Uelzens Winterdienstfahrzeuge schon in den Startlöchern. 800 Tonnen Salz hat die Straßenmeisterei momentan im Vorrat.

„In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hatten wir nachts ein Grad. Es war nebelig und die Straßen waren sehr feucht, deshalb sind zwei unserer Winterdienstmelder zwischen 1 und 2 Uhr morgens unterwegs gewesen“, berichtet Manuela Kapak-Wendt, Leiterin der Straßenmeisterei in Uelzen. Gestreut wurde jedoch nicht, war nicht notwendig, so Kapak-Wendt. Schließlich sei der Gebrauch von Salz nicht nur kostspielig, sondern belaste auch die Umwelt. Außerdem werden für einen Winter durchschnittlich 1800 bis 2200 Tonnen Salz verbraucht.

Sollte es zum Einsatz kommen, ist Uelzens Straßenmeisterei mit acht Fahrzeugen und vier Radwege-Fahrzeugen gerüstet. „Wenn der Winter einbricht, werden wir täglich draußen sein“, erklärt die Leiterin. Dann beginnen die Winterdienstfahrzeuge zwischen 1 und 2 Uhr nachts mit dem Streuen, damit sie bis spätestens 6 Uhr morgens, wenn die Pendler auf den Straßen fahren, fertig sind. „Wir brauchen vier Stunden für einen Umlauf. Ein Umlauf kostet etwa 3500 Euro. Dann sind alle Bundes- und Landesstraßen gestreut. Das sind um die 330 Kilometer.“ Ebenso werden die Radwege – das sind rund 220 Kilometer – gestreut. Besonders im Fokus liegen hier die Schulwege. „Wir streuen nach besten Kräften“, betont Manuela Kapak-Wendt.

Da der Winter noch nicht eingebrochen ist und die Temperaturen im Plusbereich liegen, wird die nächtliche Winterdienstausfahrt für die Uelzener Straßenmeisterei vorerst noch eine Einzelfallentscheidung bleiben.

Von Marilena Berlan

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