37-Jähriger steht vor Gericht

Tötungsdelikt am Uelzener ZOB: Prozess wegen Messerattacke

Passanten und Freunde des Opfers stellten nach der Tat Kerzen am ZOB auf und legten Blumen nieder.
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Passanten und Freunde des Opfers stellten nach der Tat Kerzen am ZOB auf und legten Blumen nieder.

Uelzen – Nach dem Tod eines 27-Jährigen, der im vergangenen Oktober seinen Verletzungen durch eine Messerattacke am Uelzener ZOB erlag, startet in der kommenden Woche der Gerichtsprozess zum Fall vor dem Landgericht in Lüneburg.

Auftakt wird Dienstag, 14. Januar, um 9.30 Uhr sein, erklärt ein Gerichtssprecher auf Anfrage. Weitere Verhandlungstage sind vorgesehen.

Vor Gericht stehen wird ein 37-Jähriger. Die Staatsanwaltschaft hat, wie berichtet, gegen ihn Anklage wegen Totschlags und wegen Verstöße gegen das Waffengesetz erhoben. Der Paragraf 212 des Strafgesetzbuches sieht bei Totschlag eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren vor. In besonders schweren Fällen kann auch eine lebenslange Freiheitsstrafe ausgesprochen werden.

In der Nacht zum 12. Oktober soll ein Streit um ein gestohlenes Fahrrad eskaliert sein. Mehrfach wurde auf den 27-Jährigen eingestochen, der wenige Tage später im Krankenhaus starb. Der 37-Jährige, der im Verdacht steht, mit einem Butterfly-Messer zugestochen zu haben, wurde seinerzeit von der Polizei aufgegriffen. Er sitzt in Untersuchungshaft.  nre

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