+++ Update +++ Nach Frontalzusammenstoß zwischen VW Up und Mercedes A-Klasse: 22-Jähriger aus Landkreis Uelzen stirbt noch am Unfallort

Tödlicher Unfall auf B 4 bei Holdenstedt: Polizei sucht Zeugen – Zustand der vier Schwerverletzten bleibt kritisch

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Zahlreiche Einsatzkräfte sind vor Ort an der Unfallstelle. Ihnen bot sich ein schreckliches Bild.

nre/pm/mdk Uelzen. Am Sonntagvormittag gegen 11.30 Uhr ist es auf der Bundesstraße 4 in Uelzen zwischen der Ortschaft Holdenstedt und dem Suderburger Kreisel zu einem verheerenden Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang gekommen.

+++ Update, 8. Juli +++

Nach einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang, der sich gestern Mittag auf der Bundesstraße 4 zwischen Holdenstedt und dem Suderburger Kreisel ereignet hat, sucht die Polizei mögliche Unfallzeugen beziehungsweise einen möglichen Videofilmer als Zeugen.

Zudem gibt die Polizei in ihrer heutigen Presseerklärung bekannt, dass der Gesundheitszustand der vier schwer verletzten Personen weiterhin kritisch sei. Zeugen des Unfalls beziehungsweise ein möglicher Zeuge, der eventuell Videoaufnahmen gemacht haben könnte, werden gebeten, sich dringend mit der Polizei in Uelzen unter der Telefonnummer (05 81) 93 00 in Verbindung zu setzen.

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+++ Update, 18.25 Uhr +++

Nach derzeitigem Stand der polizeilichen Ermittlungen war der Fahrer einer Mercedes A-Klasse gegen 11.30 Uhr in Fahrtrichtung Gifhorn in den Gegenverkehr gefahren und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden VW Up eines 22-Jährigen.

Rettungshubschrauber aus Uelzen und Hannover sind im Einsatz.

Der VW Up kam daraufhin von der Fahrbahn ab, fuhr durch einen Graben, kollidierte in der Folge mit einem Baum und überschlug sich. Der 22 Jahre alte Fahrer aus dem Landkreis Uelzen verstarb noch an der Unfallstelle. Der 57 Jahre alte Mercedes-Fahrer (ein amerikanischer Staatsbürger) sowie drei weitere Insassen in der A-Klasse erlitten schwerste Verletzungen und wurden mit mehreren Rettungshubschraubern in Spezialkliniken im Norddeutschen Raum geflogen.

Der Gesundheitszustand der schwer verletzten Personen ist aktuell kritisch. Neben zwei Rettungshubschraubern waren weitere Notärzte, Rettungswagen sowie gut 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr für die Bergungsmaßnahmen im Einsatz.

Die Bundesstraße 4 war bis in die späten Nachmittagsstunden teilweise voll gesperrt. Die Polizei beziffert den Sachschaden aktuell auf mehr als 80.000 Euro. Für die Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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+++ Erstmeldung +++

Am Sonntagmittag gegen 11.30 Uhr ist es zu dem folgenschweren Unfall zwischen Holdenstedt und dem Suderburger Kreisel gekommen. Mindestens eine Person starb dabei noch vor Ort. Die Feuerwehr berichtet von vier weiteren Schwerverletzten. Es waren zwei Rettungshubschrauber, einer aus Hannover und einer aus Uelzen, vor Ort. Die B 4 wurde an der Unfallstelle voll gesperrt. Die beidseitige Sperrung wird sich auch noch eine Weile hinziehen. Verkehrsteilnehmer müssen den Bereich umfahren. Die Unfallursache ist unklar, deshalb wurde ein Gutachter angefordert. Vieles deutet auf einen Frontalzusammenstoß der beiden beteiligten Fahrzeuge hin.

Vor Ort sind insgesamt sieben Rettungswagen sowie zwei Notarzt-Mannschaften. Die Feuerwehren Uelzen, Holdenstedt und Suderburg sind im Einsatz. Auch die Polizei ist vor Ort.

Wir berichten weiter, sobald neue Informationen vorliegen.

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