Verkehrs- und tierschutzrechtliche Verstöße geahndet

Tiertransporte im Visier: Polizei und Veterinäramt Uelzen kontrollieren

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Kontrollierter Tiertransport: Kälber, die zu einem Mastbetrieb transportiert werden. Tierschutzrechtlich war alles in Ordnung.

jsf/pm Landkreis Uelzen. Im Rahmen ihrer regelmäßigen, gemeinsamen Kontrollen waren die Polizei und das Veterinäramt des Landkreises Uelzen am Mittwoch im Bereich Uelzen unterwegs. 

Dabei kontrollierten insgesamt zwei Teams im Großraum Uelzen auf den Bundesstraßen 4, 71 und 191 mehrere Tiertransporte (Lebendtierkontrollen). Neben den Schwerpunkten Tierschutz und tierschutzrechtliche Vorschriften kontrollierte die Polizei den Zustand der Fahrzeuge, verkehrsrechtliche Belange sowie die Einhaltung der Sozialvorschriften.

Bei den vier kontrollierten Lebendtiertransporten (Schweine- & Rindertransporte) stellten die Kontrollteams verschiedene Mängel fest: Ein Fahrzeug mit Viehanhänger, das mit vier Schweinen beladen war,  überschritt dabei deutlich die zulässige Anhängelast (drei Schweine zu viel). Ein Lkw mit Anhänger, welcher 170 Mastschweine geladen hatte, war ebenfalls überladen (Gewicht von mehr als 42 Tonnen) und zudem wurden die Sozialvorschriften (tägliche Überschreitung der Tageslenkzeit) nicht eingehalten. Parallel hatte der Fahrer eines Sattelzugs mit Zuchtsauen Sozialvorschriften nicht eingehalten und der Platzbedarf der Sauen wurde unterschritten. Zu guter Letzt hatte der Fahrer eines Lkw mit Anhänger (beladen mit sechs Kälbern, die in einen Mastbetrieb transportiert wurden) ebenfalls gegen die Sozialvorschriften (Verkürzung der täglichen Ruhezeit) verstoßen, insbesondere aufgrund von Verkürzung der täglichen Ruhezeit. Entsprechende Anzeigen wurden durch die zuständigen Polizeibeamten und das Veterinäramt gefertigt. Auf Untersagungen der Weiterfahrt zugunsten des Tierwohls wurde verzichtet. Weitere Kontrollen folgen.

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