Ein teurer Heiz-Winter

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SVO Energie schätzt Mehrkosten für Gaskunden auf bis zu 20 Prozent.

Uelzen - Von Thomas Mitzlaff. Die eisig kalten Winter dürften den Haushalten in Stadt und Kreis Uelzen teuer zu stehen kommen: Der örtliche Anbieter SVO Energie rechnet mit höheren Heizkosten von 15 bis 20 Prozent. Wenn den Gaskunden der SVO in den nächsten Wochen die Jahresabrechnungen ins Haus flattern, dann schlägt darin nicht nur der Wintereinbruch vergangenen November zu Buche: „Auch der Frühling in den Monaten April und Mai war von viel niedrigeren Temperaturen geprägt als sonst“, erklärt SVO-Sprecher Ralf Horst. Insgesamt sei das Jahr 2010 gegenüber 2009 rund 23 Prozent kälter gewesen.

Bei frostigen Temperaturen aber laufen die Heizungen stärker und länger. Wenn in den nächsten Wochen deshalb die Jahresabrechnungen verschickt werden, müssen wohl viele Kunden wegen des höheren Verbrauchs Geld nachzahlen.

Den neuen Abschlag für die nächsten zwölf Monate wolle man aber nicht nur aufgrund des Verbrauchs im letzten Jahr festlegen, betont Horst: „Diese Extremtemperaturen waren doch eher ein Ausnahmefall.“ Vielmehr solle deshalb der Verbrauch der letzten zwei bis drei Jahre Grundlage für die neue Abschlagshöhe sein: „Dann haben wir einen realistischeren Wert“, erklärt Horst. Von den Stadtwerken Uelzen war gestern keine Stellungnahme zum Thema zu bekommen.

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