Milcherfassung Uelzena in Lüchow: Altmärkische Landwirte liefern aus Protest nicht mehr ab

Suche nach 35 Mio Liter Milch

Der Weg der Milch: Eine Gruppe von Landwirten hat den Vertrag mit der Milcherfassung Uelzena gekündigt und suchte sich einen neuen Abnehmer. Das hat Folgen für die Lüchower Milcherfassung. Foto: dpa

Uelzen/Lüchow. Alfons Mechlinski war gestern eines wichtig zu betonen: Auch wenn der Milcherfassung Uelzena eG mit Sitz in Lüchow ein Verlust von 35 Millionen Liter drohe, weil Landwirte aus der Altmark ihre Verträge aufgekündigt hätten, habe dies keine Auswirkungen auf die Uelzena in Uelzen.

Das Milch verarbeitende Unternehmen könne den benötigten Rohstoff ausreichend andersweitig erwerben. Der Geschäftsführer der Lüchower Milcherfassung Uelzena eG machte aber auch deutlich, dass die Kündigungen der Landwirte für seine Milchsammel-Organisation Folgen habe.

Weniger Milch bedeutet weniger Arbeit und somit auch weniger Personal. Momentan zählt die Milcherfassung 18 Mitarbeiter, die mit fünf Tankwagen die Milch der Region für den Uelzener Verarbeiter einsammeln. „In den nächsten Jahren gehen drei Angestellte in den Ruhestand, ihr Stellen werden nicht neu besetzt“, so Alfons Mechlinski gegenüber der AZ.

Der Konflikt, der zu den Kündigungen der Landwirte führte, entzündete sich im vorigen Jahr an neuen Organisationsvorstellungen für die Milcherfassung.

Alle Hintergründe lesen sie in der AZ.

Von Norman Reuter und Karl-Friedrich Kassel

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