Schmuddelwetter im Dezember

AZ-Monatswetter: Sturmtiefs im Anmarsch im Kreis Uelzen

Am heutigen Nikolaustag sorgen Sturmtiefs für viel Regen und Wind. Am zweiten Advent folgt die nächste Wetterfront, sodass der Bummel über die Weihnachtsmärkte eine recht feuchte Angelegenheit werden könnte.
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Am heutigen Nikolaustag sorgen Sturmtiefs für viel Regen und Wind. Am zweiten Advent folgt die nächste Wetterfront, sodass der Bummel über die Weihnachtsmärkte eine recht feuchte Angelegenheit werden könnte.

Uelzen – Pünktlich zum Nikolaustag am heutigen Freitag und passend zum Wetterspruch „Sankt Nikolaus spült die Ufer aus“, sorgen Sturmtiefs für viel Regen, Wind und mildere Luft.

Gestern regierte noch das Hoch „Sarena“ mit ruhigem Wetter. Heute macht das Hoch Platz für die Fronten eines Sturmtiefs über dem Nordmeer. Sie bringen dem nordöstlichen Niedersachsen zeitweiligen Regen und sieben Grad milde Luft. Der Sonnabend hat einzelne Schauer im Gepäck, aber auch trockene Phasen. Am zweiten Advent ist die nächste Wetterfront dran, sodass der Bummel über die Weihnachtsmärkte eine recht feuchte Angelegenheit werden könnte. Dabei flaut der Wind vorübergehend ab.

Die Temperaturen erreichen am Sonnabend und Sonntag acht oder sogar neun Grad.

Unter dem Strich wird der bessere Tag voraussichtlich der Sonnabend sein. Zum Montag naht ein neues Sturmtief.

Danach dreht der Wind auf Nordwest und es wird deutlich kühler mit der Gefahr von Nachtfrost. Richtung Wochenmitte könnte es sogar Schnee und Schneeregen geben. Diese Variante steht aber noch auf wackeligen Beinen.

Der November, früher auch als Nebelmond bezeichnet, wurde seinem zweifelhaften Ruf in vollem Umfang gerecht. Nordostniedersachsen verzeichnete nicht nur rund zehn Nebeltage, sondern auch zu wenig Sonne. Geradezu ein Trauerspiel war die zweite Monatshälfte. Im Landkreis Uelzen konnte die Sonne die trübe Suppe zwischen dem 15. und 28. November kaum durchdringen. Gepaart war die Novembermisere mit 18 bis 19 Regentagen, die die Niederschlagsbilanz in unserer Region maximal ausgeglichen gestalten konnten.

VON REINHARD ZAKRZEWSKI

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