Elf Stunden Wartezeit

Geduldsprobe für Sportboot-Kapitäne an der Schleuse Esterholz

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Engpass in der Schleuse Uelzen: Weil die moderne Anlage ausgefallen ist, arbeitet derzeit nur die alte Anlage.

stk Esterholz. Über elf Stunden musste jetzt ein Freizeit-Kapitän vor der Schleuse in Esterholz warten, um zur Bergfahrt in Richtung Süden einfahren zu können. Weil die neuere Schleuse bereits seit März defekt ist, staut sich der Schiffsverkehr vor der alten Anlage.

Ingo Lange (65), der von einer fünfwöchigen Tour nach Travemünde zurückkehrte, kritisiert die lange Wartezeit: „Ein zwei Stunden warten, da würde ich kein Wort drüber verlieren, aber nicht fast zwölf Stunden lang. Das ist unmenschlich“, findet der Rentner aus Hankensbüttel. Einigen der gestrandeten elf Sportbootbesatzungen ging sogar das Trinkwasser aus. Lange konnte aushelfen.

Eine derart lange Wartezeit sei eher die Ausnahme, teilt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Uelzen auf AZ-Nachfrage mit. Man versuche zwar, die Sportboote nach spätestens zwei bis drei Stunden zu schleusen. Allerdings lasse man Berufsschiffer nur warten, wenn sie noch später gekommen seien.

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