Solaranlage wird auf Gebäuden des Abfall-Entsorgungszentrums Borg installiert

Strom von der Deponie

Borg/Landkreis. Gut die Hälfte der Solarmodule sind bereits installiert: Auf dem Gelände des Abfall-Entsorgungszentrums in Borg laufen seit vergangener Woche die Arbeiten für eine Photovoltaik-Anlage auf den Dächern dreier Gebäude, die eine Leistung 140 Kilowatt erreichen soll – ungefähr 40 Haushalte lassen sich damit mit Strom versorgen.

Auf der Anlieferhalle für organischen Abfall, dem Trockenfermenter sowie dem Ventilatorenhaus – alle drei Gebäude haben eine Dachfläche von 1120 Quadratmetern – werden 560 Solarmodule montiert. Auf eine Unterkonstruktion, mit der ein idealer Neigungsgrad für die Platten zur Umwandlung der Sonnenenergie erreicht werden kann, wird dabei verzichtet, wie der Leiter des Entsorgungszentrums, Markus Joseph, erklärt. Ohne die Gestelle könnten mehr Solarplatten auf den Dächern installiert werden, was letztlich eine geringere Energieausbeute ausgleiche, so Joseph. Die gewählten Module seien zudem auch wirksamer für diffuses Licht, ergänzt Kolja Gratilow vom für die Arbeiten beauftragten Unternehmen, das bis Ende August die Photovoltaik-Anlage fertiggestellt haben will. Sechs Mitarbeiter bringen derzeit auf den Wellblechdächern Halterungen und Schienen an, an denen dann die Solarmodule angesetzt werden. Die Verkabelung der Module und das Ver- legen der Stromleitungen zu einer Trafostation, die sich noch auf dem Gelände befindet, bilden den Abschluss der Maßnahme.

Von Norman Reuter

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