WIR für Uelzen: Niebuhr und Schorling trennen sich

Streitpunkt Schulschließung

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Bei der Infoveranstaltung zur Zukunft der Grundschulen hatte Susanne Niebuhr (WIR für Uelzen) versucht, den Eltern ihre Sorge zu nehmen. An großen Grundschulen könne es ein vielfältigeres Angebot geben, sagte sie. Die Differenzen beim Thema Schulschließung in ihrer Ratsgruppe sind einer der Gründe für ihre Trennung.

Uelzen. Susanne Niebuhr trennt sich von Burkhard Schorling – die beiden Mitglieder der Wählergemeinschaft WIR für Uelzen arbeiten ab dem 1. September unabhängig voneinander im Stadtrat mit. Das hat Veränderungen im Verwaltungsausschuss und anderen Fachgremien zur Folge.

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„Ich nehme bewusst in Kauf, dass ich im Rat stimmberechtigt bin, aber in keinem anderen Ausschuss“, sagt Susanne Niebuhr, die bislang für die Gruppe WIR für Uelzen/Piratenpartei/Bündnis 21-Rentnerpartei im Verwaltungsausschuss (VA) sitzt. Da sie künftig keiner Fraktion mehr angehört, wird ihr VA-Sitz von Burkhard Schorling (ab 1. September parteilos), Rolf Tischer (Pirat) oder Jürgen Schirrmeister (RRP) aus der weiterhin bestehenden Gruppe übernommen.

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Die vierköpfige Gruppe habe zweieinhalb Jahre „gute Politik“ gemacht, sagt Schorling. Ein „Knackpunkt“ ihrer Differenzen war die Diskussion um die Zukunft der Grundschulen. Niebuhr befürwortet eine Schließung der Standorte Veerßen und Molzen, um die Grundschule Holdenstedt und ihr vielfältiges Angebot zu erhalten. Sie fürchte, dass ansonsten langfristig alle kleinen Schulen gefährdet wären. Schorling ist gegen die Schließungen in Veerßen und Molzen.

Von Diane Baatani

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