Ein Strand ...

. . . wie aus Puderzucker, dazu mit Palmenblättern bedeckte Hütten, die auf langen Stelzen in einer türkisblauen Südsee stehen, ein blendend blauer Himmel, der schon fast in den Augen weh tut, und die fröhliche Nachricht, dass es sich bei über 30 Grad ziemlich gut aushalten lasse dort – diese Urlaubsnachricht erreichte Uhlenköper jetzt von einem Bekannten via E-Mail.

Unser Mann konnte die Nase gar nicht dicht genug an diese Bilder aus einer so fremden, fernen Welt drücken. Sonne! Palmen! Strand! Wärme! Das musste das Paradies sein. Beim Blick aus dem Fenster sprang ihn plötzlich schlechte Laune an. Warum konnte er jetzt nicht auch einfach in der Südsee faulenzen? Einen Cocktail zischen, den weißen Bauch in die Sonne und die klammen Zehen ins warme Meer halten? Warum muss er jeden Morgen die Kapuze über die Ohren ziehen und in die Kälte stapfen? Ihn überkam ganz plötzlich Fernweh. Wann hatte er sich zuletzt so richtig schön am Strand in der Sonne geaalt? Das ist lange, lange her. . . Aber er hat eine blasse Erinnerung daran, die ihn innerlich plötzlich wärmte. Und deshalb hat es ihn umso mehr gefreut, dass es sich sein Bekannter auf der anderen Seite der Erdkugel gerade so richtig gut gehen lassen kann. Volle Gönnung! Denn von dessen Urlaubsbericht wird ihm auch sicher wieder ganz warm, freut sich schon Uhlenköper.

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