Ehemaliges Katasteramt: Eigentümer angeklagt / „Kurzfristige“ Räumung

Strafbefehl wegen Schutts

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Der Schutt auf dem Grundstück des ehemaligen Katasteramts in Uelzen soll abtransportiert werden. Dem Landkreis wurde schriftlich bestätigt, dass der Eigentümer die Arbeit in Auftrag gegeben hat. Unterdessen wurde gegen den Eigentümer Strafbefehl erlassen.

Uelzen. Das Amtsgericht Uelzen hat gegen den Grundstückseigentümer des ehemaligen Katasteramts Strafbefehl wegen unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen erlassen. Der Angeklagte sollte nach Angaben des Landgerichts Lüneburg 90 Tagessätze von jeweils 50 Euro zahlen.

Gegen diesen Strafbefehl sei jedoch Einspruch eingelegt worden, berichtet Sprecherin Frauke Albers. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen den Lüneburger Eigentümer des Grundstücks an der Ecke Gudesstraße/Mauerstraße in Uelzen Anklage erhoben, nachdem bei einer Untersuchung von Bodenproben herausgekommen war, dass der Schutt aus dem abgerissenen Fachwerkhaus mit Asbest und Schimmelpilzen verseucht ist.

Unterdessen soll der Schuttberg auf dem Grundstück des ehemaligen Katasteramts in der Uelzener Innenstadt nun tatsächlich abgeräumt werden, das hat nach Angaben des Landkreises Uelzen der Grundstückseigentümer in Auftrag gegeben. Zuvor habe er in einem Gespräch angekündigt, den Trümmerhaufen bis Ende August zu beseitigen. Seit gestern liegt dem Kreis die Auftragsbestätigung eines Abbruchunternehmens vor, teilt Kreissprecher Martin Theine mit.

Von Diane Baatani

Mehr zum Schuttberg lesen Sie am Dienstag in der AZ.

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