Uelzener Weihnachtszauber eröffnet / Projektchor sorgt für Gänsehaut-Momente

Stimmungsvoller Auftakt: Engel enthüllen erstes Kalendermotiv am Uelzener Rathaus

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Das erste Kalenderfenster zeigt ein Motiv aus dem Märchen „Frau Holle“. Gemalt hat das Bild Sonja Schuhmacher.

nre Uelzen. Stimmungsvoller Auftakt: Am Alten Rathaus in Uelzen haben sich am Freitagabend mehrere hundert Menschen eingefunden, um der ersten Kalenderöffnung beizuwohnen – gemeinsam mit dem Projektchor von Mathias Wegener stimmten die Besucher Weihnachtslieder an.

Weil die St. -Marien-Kirche noch renoviert wird, werden die Chöre, die in den vergangenen Jahren vorab im Gotteshaus sangen, nun in die allabendliche Zeremonie eingebunden. Der Auftritt des Projektchores sorgte für Gänsehaut-Momente – unter anderem bei einer dargebotenen Version des Liedes „Guten Abend, gute Nacht“.

Am ersten Abend der Kalenderöffnungen trat der Projektchor von Mathias Wegener auf.
Jörg Hagen

Die Organisatoren halten aber auch an Traditionen fest. Wie gewohnt wird ein Kalendermotiv von Engeln enthüllt – gestern legten sie ein Bild von Sonja Schuhmacher zum Märchen „Frau Holle“ frei. Und auch Redner gehören zum Programm und wie in den Vorjahren übernahm Propst Jörg Hagen die Aufgabe, als erster Redner ans Mikrofon zu treten. Er erzählte von den Arbeiten in St. Marien und, dass man voller Ungeduld auf die Freigabe warte. „Noch stehen im Gotteshaus Farbeimer und Gerüste.“ Was nun das Warten betrifft, so passt es zur nun anstehenden Adventszeit – es ist die Zeit, in der vielleicht voller Ungeduld auf Weihnachten gewartet wird. Darauf sei der Brauch der Adventskränze zurückzuführen. Im 19. Jahrhundert kümmerte sich der Hamburger Pastor Johann Hinrich Wichern um bedürftige Kinder, die in der Adventszeit immerzu fragten, wann denn nun Weihnachten sei. Jeden Tag wurde eine Kerze auf einem großen Rad angezündet, sodass die Kinder die Tage bis Weihnachten abzählen konnten.

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