Wohnungs- und Kita-Neubau polarisieren / Vor-Ort-Termin nächste Woche

Am Stern: Stadt Uelzen stellt sich der Kritik

Einige Bungalows an der Uelzener Waldstraße sollen für die neuen Wohnhäuser, die bis zu vier Etagen hoch sein dürfen, abgerissen werden.
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Einige Bungalows an der Uelzener Waldstraße sollen für die neuen Wohnhäuser, die bis zu vier Etagen hoch sein dürfen, abgerissen werden.

Uelzen – Die Stadt will sich den Bedenken der Anwohner des Uelzener Sterns und benachbarter Straßen stellen. Dazu werde es am Donnerstag, 29.  August, um 17 Uhr einen Vor-Ort-Termin geben, kündigte Bürgermeister Jürgen Markwardt an.

Hintergrund sind neben dem geplanten Kita-Neubau auch die 200 Wohnungen, die in 200 Metern Entfernung an der Waldstraße entstehen sollen. Der Wohnungsbau läuft in Regie der Wohnungsbaugesellschaft des Kreises (GWK) in Kooperation mit der Heiligen-Geist-Stiftung, der Kita-Neubau ist Sache der Stadt.

„Bis zu vier Stockwerke sind bei dem Wohnungsbau möglich, aber es wird wohl eine Art Trassierung geben, damit sich die Gebäude ins Umfeld einpassen“, erklärte Markwardt. Für den Neubau sollen kleinere, baufällige Bungalows abgerissen werden. Nach Angaben von Thomas Bader (Heiligen-Geist-Stiftung) sind drei- bis viergeschossige Häuser, aber auch niedrigere, geplant.

Die neue Kita am Stern soll 80 Kindern im Alter von null bis sechs Jahren Platz bieten. Geplant ist die Tagesstätte auf einem östlichen Teilstück des Sportplatzes der Sternschule. Das Bauareal umfasst 4000 Quadratmeter. Im Herbst/Winter 2020 soll der Neubau nach dem Vorbild der Kita an der Gartenstraße bezugsfertig sein.

Die Anwohner befürchten nicht nur Verkehrslärm, sondern mit Blick auf den Wohnungsbau auch, dass sich die Mehrgeschosser nichts ins Umfeld einfügen.

VON ULRIKE MEINEKE

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