Veranstaltung „Lieder in der Au“ fährt Defizit von 32 000 Euro ein

118 statt 900 geplanter Besucher

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Hochkarätige Musiker, eine wunderbare Kulisse - doch finanziell gingen die Veranstaler mit "Lieder in der Au" baden.

Uelzen. Mit 900 Besuchern hatte die Kulturförderungsgesellschaft (KFG) als Veranstalterin bei ihren Planungen für das Event „Lieder in der Au“ gerechnet, 118 zahlende Besucher waren tatsächlich in die Ilmenauwiesen gekommen, um unter anderem Stars wie Julia Neigel, Edo Zanki oder Etta Scollo live zu erleben.

Eine hundertprozentige Kostendeckung wäre auch bei 900 Besuchern nicht gegeben gewesen, erklärt Markus Schümann auf AZ-Nachfrage. „Dies war auf Grund der Tatsache, dass es sich um eine Erstveranstaltung handelt, auch nicht geplant“, sagt der Geschäftsführer der KFG, die eine hundertprozentige Tochter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Uelzen (WFG) ist, deren Geschäfte ebenfalls Schümann führt.

Dennoch: Den Gesamtkosten der Veranstaltung in Höhe von rund 57 000 Euro stehen nun Einnahmen aus Sponsoring, Fördermitteln und verkauften Eintrittskarten in Höhe von rund 25 000 Euro gegenüber. Macht unterm Strich ein Minus von 32 000 Euro, das mit der Veranstaltung „Lieder in der Au“ eingefahren wurde. „Aus Vorsicht“ sei ein Defizit bereits bei der Planung bedacht worden, sagt Markus Schümann. Um eben dieses Defizit gering zu halten, habe sich das City-Management mit City-Manager Joachim Lotz vorneweg frühzeitig um mögliche Fördergelder und Sponsoren bemüht. Außerdem seien gegenüber einer ursprünglichen Planung aus dem Förderantrag für die City-Offensive des Landes Niedersachsen, „Ab in die Mitte!“, bereits im Vorfeld 13 000 Euro eingespart worden. Die Veranstaltung „Lieder in der Au“ ist, wie berichtet, ein Baustein eines Veranstaltungsreigens, mit dem die Uelzener Innenstadt weiter belebt werden soll.

Von Ines Bräutigam

Einen weiteren Artikel zum Sommerkonzert in der Au finden Sie am Mittwoch in der AZ.

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