„Seid frech und provoziert!“

Startschuss für Uelzens Stadtmarketing: Bürger mit Ideen sind eingeladen

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Die Eule als Uelzens Markenzeichen wollen Stadtmanagerin Katharina Dundler und Interims-Leiter fürs Stadtmarketing Christoph Siebe überregional bekannt machen. 

Uelzen – Es war „nur“ die Eröffnung eines Büros. Doch die vielen Gäste – rund 40 Vertreter aus Politik, Handel und Verwaltung – wollten dabei sein, als mit der Eröffnung des Büros an der Veerßer Straße am Freitag offiziell der Startschuss für Uelzens Stadtmarketing fiel.

„Das zeigt, dass es viele aktive Leute in der Stadt gibt und Potenzial, das geweckt werden will“, freut sich Stadtmanagerin Katharina Dundler.

Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt bezeichnet das Stadtmarketing mit Blick auf die A 39 am Horizont, der Stärkung Uelzens als Bahnverkehrsknotenpunkt durch das dritte Gleis und den boomenden Umsatz am Hafen als „goldrichtig angelegtes Geld zur richtigen Zeit“.

Und Professor Martin Weigel, Vorstandsvorsitzender der Glücksburg Consulting AG, die das Konzept entwickelt hat, gab Uelzens Stadtmanagerin und dem Interims-Leiter des Stadtmarketings Christoph Siebe mit auf den Weg: „Seid nicht so bürokratisch, seid frech und provoziert auch mal!“

Diese Projekte geht das Stadtmarketing neben einer Beilage in der AZ (voraussichtlich im Juni) an:

  • Fachkräfte gewinnen: Ein Online-Marktplatz mit regionalen Stellenangeboten soll Jobsuchenden über Stellenangebote informieren und Fachkräfte nach Uelzen locken. Das Angebot richtet sich auch an potenzielle „Rückkehrer“, die in Uelzen aufgewachsen sind, aber nicht mehr hier leben. „Wir müssen noch klären, inwieweit wir überregionale Stellenbörsen und lokale Partner wie Weiterbildungseinrichtungen und Betriebe mit einbinden können“, erklärt Christoph Siebe.
  • Neue Veranstaltungen: Katharina Dundler prüft mit lokalen Akteuren, welche neue Veranstaltungen möglich sind. Bestehende Formate sollen ausgebaut werden. Als Nächstes stehen die Osterfeierlichkeiten und die Planungen zum Stadtjubiläum 2020 an. Veranstaltungen sollen untereinander abgestimmt und der Veranstaltungskalender optimiert werden.
  • Uelzen Card: Ein Projekt ist die Uelzen Card, mit der das Einkaufserlebnis in der Hansestadt für Kunden verbessert und Händler stärker vernetzt werden. „Das Projekt befindet sich noch am Anfang“, betont Christoph Siebe.

VON SANDRA HACKENBERG

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