Rund 7200 Uelzener leben zwischen Ilmenau und Kanal – jetzt sollen sie Vorschläge machen

Ein Stadtteil sucht seinen Namen

Sie sitzen in der Jury und hoffen auf viel Arbeit: Georg Lipinsky, Bürgermeister Otto Lukat, Pastor Armin Sauer, Propst Jörg Hagen und Schulleiterin Anneliese Witkowski (von links). Foto: Ph. Schulze

Uelzen. Das Gebiet erstreckt sich über den gesamten Nordosten der Stadt von der Ilmenau bis zum Elbe-Seitenkanal, im Süden wird es begrenzt durch den Königsberg. 7200 Menschen leben dort, das sind mehr als etwa im Sternviertel (5200 Einwohner).

Doch einen Namen hat Uelzens größter Stadtteil noch nicht. Das soll sich jetzt ändern: Der so genannte „Runde Tisch“, der sich seit mehr als zwei Jahren um die Belange der Menschen im Nordosten der Stadt kümmert, hat jetzt die Aktion „Name gesucht“ ausgerufen.

Rund 5000 Haushalte in diesem Gebiet werden in den nächsten Tagen ein Faltblatt im Briefkasten finden, in dem sie gebeten werden, einen Namensvorschlag zu unterbreiten. Auch die AZ druckt den Stimmzettel heute auf dieser Seite ab.

Abgegeben werden kann er bis zum 31. Oktober. Eine Jury, bestehend aus Bürgermeister, Propst, Schulleitungen von BBS und Hermann-Löns-Schule, Georg Lipinsky und Armin Sauer, Pastor an St. Petri, wird dann eine Entscheidung treffen.

Alle Teilnehmer können etwas gewinnen, egal ob ihr Namensvorschlag sich schließlich durchsetzt. So gibt es zwei Torten, gebacken von Schülern der Georgsanstalt, zwei Eintrittskarten für das Badue, einen Einkaufsgutschein über 25 Euro für Neukauf Wolff, einen Gutschein für einen Restaurantbesuch, Kino-Gutscheine und einiges mehr.

„Ich finde das eine spannende Sache, denn so setzen sich die Anwohner mit der Geschichte und Identität ihres Stadtteils auseinander“, betont Bürgermeister Otto Lukat. Zwar gibt es im Nordosten schon „Teil-Stadtteile“ wie Vorberg oder Kagenberg, für das gesamte Einzugsgebiet der St.-Petri-Kirchengemeinde aber war ein gemeinsamer Name bislang kein Thema. Bis zum 31. Oktober können die Stimmzettel hier abgegeben werden:

• Georgsanstalt – BBS II, Esterholzer Straße 71

• Hermann-Löns-Grundschule, Heinrich-Meyerholz-Straße 2

• Apotheke am Hammersteinplatz

• DRK-Mehrgenerationen-Zentrum (Cafeteria), Ripdorfer Straße

• DRK-Kindergarten Tivolistraße

• Neukauf Wolff, Gertrud-Noch-Straße 2

• Haus Achtum, Esterholzer Straße 16

• Ev.- luth. Kirchengemeinde St. Petri, Osterstraße 17.

Von Thomas Mitzlaff

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