Kritik an Regelungen an den Wochenenden

Gesperrte Markststraßen – Stadt Uelzen rudert zurück: Parkerlaubnis für Hotelgäste

Mit den neuen Schildern ist klargestellt: Radler dürfen passieren.
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Mit den neuen Schildern ist klargestellt: Radler haben freie Fahrt.
  • Norman Reuter
    VonNorman Reuter
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Nach harscher Kritik von Alexander von Keller Szepesi, seines Zeichens Betreiber des Hotels „Stadt Hamburg“ an der Lüneburger Straße, reagiert die Hansestadt Uelzen.

Übernachtungsgäste dürfen nun doch an den Wochenenden ihre Wagen an den Marktstraßen parken. Das erklärte am Freitag Stadtsprecherin Ute Krüger gegenüber der AZ.

Uelzen ‒ Die Marktstraßen sind, wie berichtet, nach einem Beschluss der Politik, der mehrheitlich getroffen wurde, bis Oktober an den Wochenenden für den motorisierten Verkehr gesperrt. Es galt zunächst, dass Hotelgäste fürs Einchecken und Entladen mit dem Auto vors Hotel fahren durften, aber die Wagen dann außerhalb der Sperrzone abstellen mussten. Für Alexander von Keller Szepesi war das eine Vorgabe, die er nicht akzeptieren wollte, weil er Absagen und damit auch finanzielle Einbußen habe, wie er erklärte. Der Hotelbetreiber verfasste mehrere Brand-Mails an die Stadt, veröffentlichte Videos auf seinem Facebook-Profil. „Es hat Gespräche gegeben“, sagt Stadtsprecherin Ute Krüger. Sie mündeten in die neue Regelung.

Derweil gilt die Sperrung jetzt nicht mehr bis Sonntag, 22 Uhr, sondern bis Montag, 5 Uhr. So entfallen zusätzliche Kosten für die Stadt, erklärt die Verwaltung gestern. Kräfte der Betrieblichen Dienste würden ihre Arbeit am Montag um 5 Uhr aufnehmen und könnten die Schranken an den Marktstraßen öffnen. Zusätzliche Personalkosten fallen damit nicht an.

Bei der Beschilderung wurde jetzt nachgebessert. Demnach ist nun klargestellt, dass Radfahrer in der Sperrzone freie Fahrt haben.

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