Start der Arbeiten im September

Stadt Uelzen baut Stellplätze am Bahnhof aus: Fahrräder künftig auf zwei Etagen

Kein freier Platz mehr zu finden: Eines der beiden Fahrradhäuser am Bahnhofsvorplatz. Künftig sollen Räder auf zwei Ebenen abgestellt werden können. So steht mehr Platz zur Verfügung. Fotos: REUTER/ARCHIV/STADT UELZEN
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Kein freier Platz mehr zu finden: Eines der beiden Fahrradhäuser am Bahnhofsvorplatz. Künftig sollen Räder auf zwei Ebenen abgestellt werden können. So steht mehr Platz zur Verfügung.

Uelzen – Es ist ein Bild, das Bände spricht. Die Fahrradhäuser am Bahnhofsvorplatz sowie am wenige hundert Meter entfernten ZOB sind gestern Mittag zum Bersten gefüllt. Aus Mangel an freien Plätzen haben Radbesitzer Vehikel an Bäumen in der Nähe abgestellt.

Eine unbefriedigende Situation, die Tag für Tag zu erleben ist und auf die die Hansestadt Uelzen nun reagiert.

Karsten Scheele-Krogull, Stadtbaurat

In den Fahrradhäusern werden zusätzliche Stellplätze geschaffen. Auch sogenannte Fahrradboxen entstehen, in die Räder zum Schutz vor Vandalismus und Diebstahl eingeschlossen werden können. Uelzens Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull kündigt einen Start der Arbeiten im September an. Begonnen werde am ZOB.

Ein Beispiel für doppelstöckige Fahrradständer.

Statt der bisher vorhandenen 120 Stellplätze sollen dort künftig 206 zur Verfügung stehen. Die zusätzlichen Plätze werden gewonnen, indem die Hansestadt neue Fahrradständer installiert. Bei ihnen stehen die Räder künftig auf zwei Ebenen, wie Scheele-Krogull erläutert. Salopp lässt sich formulieren: Die Fahrradhäuser werden künftig doppelstöckig sein. Genügend Luft nach oben ist dafür.

Das System wird die Hansestadt auch bei den Fahrradhäusern rechter und linker Hand am Bahnhofsvorplatz nutzen. Dort steigt die Zahl der Stellplätze nach Auskunft des Stadtbaurats von derzeit 216 auf 252. Am Bahnhofsvorplatz werden künftig auch die abschließbaren Fahrradboxen zu finden sein – man könne sie sich als kleine Garagen vorstellen, so Scheele-Krogull.

Für den Umbau der Fahrradhäuser am ZOB und am Bahnhofsvorplatz wurden im Uelzener Rathaus Kosten von etwa 190.000 Euro ermittelt. Die Hansestadt Uelzen kann Förderprogramme nutzen, um die Maßnahme zu realisieren. Laut Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull werden etwa 100.000 Euro an Fördergelder fließen.

VON NORMAN REUTER

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