Nein zu Fördermethode: Position findet Eingang in Stellungnahme

Stadt lehnt Fracking ab

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Die Fördermethode Fracking, bei der ein Sand-Wasser-Gemisch mit Chemikalien in die Erde gepumpt wird, ist umstritten.

Uelzen. Die umstrittene Erdgasfördermethode Fracking soll im Landkreis Uelzen kein Thema sein. Diese Haltung vertreten die Mitglieder des Ausschusses für Stadtplanung, Umweltschutz und Bauen.

Während ihrer jüngsten Sitzung stimmten sie dafür, dass die Haltung Eingang in der Stellungnahme der Stadt Uelzen zum Regionalen Raumordnungsprogramm des Landkreises findet.

Bernd Ebeling, Ratsherr für Bündnis 90/Die Grünen, hatte dazu eine Formulierung vorbereitet, in der es unter anderem heißt: „Eine Förderung von Erdgas und Erdöl mit dem sogenannten Frackingverfahren ist abzulehnen. Die Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas ist mit Risiken für das Grundwasser und damit auch für die Trinkwassergewinnung verbunden.“ Und: „Die Fracking-Technologie, mit der Erdgas aus konventionellen Lagerstätten gefördert wird, kann zu irreparablen Verunreinigungen im Grundwasser und Boden führen. Besorgnisse und Unsicherheiten bestehen besonders wegen des Chemikalieneinsatzes und der Entsorgung des anfallenden Abwassers, dem sogenannten Flowback.“

Hintergrund: Der Landkreis Uelzen will mit einem Raumordnungsprogramm Planungen, in denen es um eine Flächennutzung geht, aufeinander abstimmen. Dazu werden auch die Träger öffentlicher Belange wie die Stadt Uelzen angehört. Die dazu verfasste Stellungnahme von Uelzen wurde nun um die Thematik Fracking ergänzt.

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