Parteitag der Christdemokraten: Hillmer befürchtet finanzielles Ausbluten der ländlichen Region

Stadt, Land, Geld

Der Wahlkampf hat begonnen. Das wurde nicht nur beim Parteitag am Freitagabend deutlich. Am Sonnabend waren Jörg Hillmer (rechts) und Mitglieder des CDU-Kreisverbandes an einem Infostand in der Stadt anzutreffen. Foto: Wendlandt

Uelzen. Der Landtagswahlkampf hat begonnen und Christdemokrat Jörg Hillmer hat sein Thema für die nächsten acht Wochen gefunden.

Der Landtagsabgeordnete, der bei der Wahl am 20. Januar wieder über ein Direktmandat in das Leine-Schloss einziehen möchte, widmete ihm einen Großteil seiner Rede während des Kreisverband-Parteitages am Freitagabend in der Uelzener Stadthalle. Hillmer sorgt sich, für den Fall, dass die Sozialdemokraten das Ruder übernehmen, um die finanzielle Ausstattung des ländlichen Raumes. Vor allem befürchtet Hillmer die Abschaffung des „Flächenfaktors“ für die Berechnung der Schlüsselzuweisungen. Heißt: Die von Bund und Land an die Kommunen weitergegebenen Gelder werden anhand verschiedener Kriterien berechnet. Unter anderem wird dabei auch berücksichtigt, dass im ländlichen Raum durch ein größeres Straßenverkehrsnetz oder die nötige Schülerbeförderung höhere Kosten entstehen. 2007 war die besagte Berechnungsgrundlage von der schwarz-gelben Regierung in Niedersachsen wieder eingeführt worden.

Von Norman Reuter

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